Alternative Kraftstoffe: Erdgas mit steigendem Anteil von Biomethan

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Erdgas ist umweltschonender als Benzin und Diesel, eine Zumischung von Biomethan verringert den CO2-Ausstoß nochmals. 2012 ist der Biomethananteil im Erdgas auf 15 Prozent gestiegen, bis 2020 sollen es 20 Prozent werden. 2012 verhinderte das Biomethan im Erdgas den Ausstoß von 100 000 Tonnen Kohlendioxid.

Es erreicht einen um bis zu 97 Prozent geringeren CO2-Ausstoß im Vergleich zu Benzin. Das ist der höchste CO2-Effizienzwert, der mit Biokraftstoffen erzielt werden kann. Die Herstellung erfolgt zu 80 Prozent aus Reststoffen aus der Landwirtschaft. Daher tritt es nicht in Konkurrenz zur Nahrungs- und Futtermittelproduktion. Für Nachschub ist ebenfalls gesorgt, weil die verfügbaren Biomassenreststoffe zur Herstellung von Biomethan der Menge der Getreideproduktion in der EU entsprechen.

Biomethan kann auch in reiner Form genutzt werden, ohne dass an den Erdgasmotoren etwas verändert werden muss. Ende 2012 gab es 119 Erdgasstationen, die reines Biomethan anbieten. An 288 Tankstellen gab es das Biomethan in unterschiedlichen Beimischungen zum Erdgas. Das Tankstellennetz wird insbesondere in den Ballungszentren München, Berlin und Leipzig erweitert. Haupthindernis für eine breitere Nutzung des umweltschonenden Biomethans ist die geringe Zahl von Erdgasautos. In Deutschland waren zu Beginn des Jahres nur 96 284 zugelassen. Voraussetzung für mehr Erdgasfahrzeuge ist nach Ansicht Stephan Kohlers von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), dass die steuerliche Förderung des Erdgastankens durch die Bundesregierung über das Jahr 2018 hinaus verlängert wird.

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