ATU und Bosch reagieren auf ADAC-Werkstatttest
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ATU und Bosch Car Service haben auf die Veröffentlichung des ADAC-Werkstatttests reagiert. Beide Ketten hatten bei der Untersuchung schlecht abgeschnitten und versicherten, sie würden die Ergebnisse ernst nehmen und mögliche Schwachstellen untersuchen.

Der Auftrag für die Testwerkstätten erstreckte sich auf eine große Inspektion. An den Fahrzeugen waren fünf Fehler verbaut, deren Überprüfung Bestandteil des Wartungsumfangs gemäß Herstellervorgaben ist. Bosch teilte mit, das Unternehmen betreibe als Werkstatt-Konzeptgeber ein umfassendes Qualitätssicherungssystem, um kontinuierlich die Servicequalität der Werkstattpartner zu prüfen und weiter zu verbessern. Zur Bewertung der Arbeit im Betrieb führt ein renommierter Dienstleister sowohl Audits zu den verbindlichen Qualitätsstandards als auch regelmäßig unangekündigte, anonyme Werkstatttests durch. Das Vorgehen sei vergleichbar mit dem aktuellen Test des ADAC. Im vergangenen Jahr seien in Deutschland 485 Bosch-Car-Service- Betriebe von einem beauftragten Dienstleister anonym geteste worden. Davon hätten 368 Werkstätten 100 Prozent der verbauten Mängel gefunden und behoben, teilte Bosch mit. Das durchschnittliche Gesamtergebnis aller getesteten Betriebe, bei dem neben Technik auch der Service bewertet wurde, habe bei 92 Prozent gelegen.

Das aktuelle Ergebnis des ADAC nehme man ernst und werde intensive Ursachenforschung betreiben. Gleichzeitig sei der Test Ansporn, weiterhin an der kontinuierlichen Qualitätsverbesserung der Bosch-Partnerbetriebe zu arbeiten. Daher würden auch die Ergebnisse der getesteten Bosch-Car-Service-Werkstätten genau geprüft und bei gegebenem Anlass konkrete Verbesserungsmaßnahmen vereinbaren, heißt es.

„Wir nehmen die Ergebnisse des ADAC-Werkstatttests sehr ernst und werden uns intensiv mit den Bewertungen der einzelnen Filialen auseinandersetzen. Es gilt, die Abläufe und Prozesse weiter zu überprüfen, um mögliche Schwachstellen noch besser zu erkennen und letztlich abzustellen“, sagte Manfred Ries, Vorsitzender der ATU-Geschäftsführung. Er verweist auch darauf, dass 72 Prozent der getesteten Filialen des Unternehmens die Noten „sehr gut“ oder „gut“ in der Kategorie „Technik“ erhalten haben, in der die Arbeitsleistung bei der Inspektion überprüft wurde.

Erklärtes Ziel des Marktführers im Kfz-Bereich sei es weiterhin, in allen rund 650 Filialen ein sehr gutes Qualitätsniveau zu erreichen. Zudem werde die Arbeitsleistung der Werkstätten durch unabhängige Tests des TÜV Süd kontinuierlich überprüft. Die Ergebnisse bestätigen ein generell hohes Qualitätsniveau. Auch beim großen Werkstatttest des Automobilclubs von Deutschland (AvD) habe ATU im August 2011 hervorragend abgeschnitten und die mit drei Sternen dekorierte Bestnote erhalten. Bei diesem Test war das Unternehmen Spitzenreiter unter den markenunabhängigen Werkstätten gewesen.

Zusätzlich hat ATU nach eigenen Angaben die Weiterbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter intensiviert und bietet ihnen im Jahr 2012 rund 25 000 Teilnehmertage durch die unternehmenseigene Weiterbildungseinrichtung ATU Academy.

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