Audi 80/90

Audi 80/90 – Runde Sache
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Copyright: Sven Jürisch

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Alt sieht er trotz seiner fast dreißig Jahre immer noch nicht aus, der Audi 80 des Typ B3. Und genau das adelt ihn als idealen Start-up Partner im Youngtimer Geschäft. Wenn heute ein Audi 80 B3 vor der Tür steht, kann der Besitzer sich eines sicher sein. Er wird niemals auf das Auto angesprochen. Der rundgelutschte Entwurf von Design Ikone Hartmut Warkuß sieht immer noch modern aus und kaum jemand wird tippen, dass die ersten Exemplare bereits 1986 den Hof des V.A.G Händlers verließen. Dabei ist das konservative Kleid eine gute Tarnung, denn mit der Einführung der neuen Designlinie wurde Audi eine ganze Spur dynamischer und mauserte sich zum Dauergast auf den linken Spuren der AutobaDynamisch unterwegs Schuld daran war neben der ausgefeilten Aerodynamik vor allem das Motorenangebot. Maximal 170 PS reichten damals, wie heute aus, wenn es darum geht, den alltäglichen Verkehr zu bewältigen. Die Topversion des längs eingebauten Fünfzylinders griff zur Leistungssteigerung auf den Vierventilzylinderkopf des legendären Sport quattro zurück. Mit Front- oder wahlweise Allradantrieb schickte sich ein derart motorisierter Audi 90 an, im Revier der automobilen Oberklasse zu wildern. Für weniger eilige Zeitgenossen bot Audi allerdings genug Ausweichmöglichkeiten an. Bei Senioren besonders beliebt war neben dem 90 PS Vierzylinder auch der laufruhige 2,0 Liter Fünfzylinder mit 115 PS. Ihn gab es, genauso wie die stärkere Ausführung mit 136 PS, jedoch nur in Verbindung mit der Luxusversion, dem Audi 90.

Edel und gut

Als solcher verwöhnt er seine Gäste mit den Nobel Attributen der späten 80er Jahre. Dicke Velourssitzbezüge, vornehmlich im Farbton „travertin“ (einem hellen Pappkartonbraun), Servolenkung und, so denn bestellt, zahlreiche elektrische Helfer, ließen Mutti schnell vergessen, dass sie eigentlich nur im aufgepeppten Audi 80 saß. Den Nachbarn dürfte der automobile Aufstieg dennoch aufgefallen sein, protzte der 90er doch mit reichlich Chrom und geänderten Schürze. Um auch die sportlichen BMW Fahrer von der neuen Dynamik in der Mittelklasse zu überzeugen setzte Audi noch einen drauf und kreierte die sportliche Exklusivserie für den 90er. Das Auto trug statt sattem Chrom eine dezente Shadow Line und protze mit einem mächtigen Flügelspoiler aus Aluminium, der fortan auch an diversen Audi 80 montiert wurde- allerdings nur in Plastik.

Zähe Basis

Genutzt hat es den 90er Audi’s nur wenig, denn die meisten von ihnen sind inzwischen nach Osteuropa ausgereist oder auf dem Schrott. Überlebt haben natürlich die Biedermänner, die 1,8 S in gletschersilber mit Schiebedach und Servolenkung, deren Erstbesitzer nicht selten Europcar war. Doch eine Fahrt in genau so einem Basismodell erdet einen. Macht einem deutlich, dass vier Kurbeln an den Fenstern ausreichen, um am automobilen Geschehen teilzunehmen und das ein Radio Beta einen während der Fahrt weder ablenkt noch durch zig Sonderfunktionen vor unlösbare Aufgaben stellt. Das der B3 sich Aufgrund seiner geringen Größe und seines niedrigen Gewichtes auch heute noch äußerst agil durch den Großstadtdjungel schlägt, ist ein weiter Pluspunkt, gefolgt von dem schlagenden Argument, dem Preis. Für einen Volkswagen up! bekommt man derzeit rund 7 Audi

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