Audi Q3 2.0 TDI

Audi Q3 2.0 TDI quattro: Mehr als Schwiegermutters Liebling
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Bieder-brav kommt er daher, Schwiegermutters Liebling unter den Kompakt-SUV: Keine groben Ecken oder Extreme, dazu ausgesprochen gute Trinkmanieren. So wünscht man sich den Vorzeige-Schwiegersohn. Und so sehen offenbar auch SUV-Fans ihren kompakten Tausendsassa am liebsten, denn der Audi Q3 ist seit seinem Erscheinen 2011 zum weltweiten Bestseller in dieser Klasse avanciert. Seit einem Facelift kommt der Musterknabe noch perfekter daher. Bevor aber regelrechte Langeweile aufkommt, peppt ein neuer Zweiliter-Turbodiesel mit 184 PS das Gesamtpaket Q3 temperamentvoll auf,  nur zu haben in Verbindung mit Allradantrieb, im Test samt Sechsgang-Handschaltung. In dieser Kombination zeigt sich der Vorzeige-SUV von seiner rassigeren, wenn auch sehr kostspieligen Seite. Neben der schieren Leistung bringt vor allem wuchtiges Drehmoment Schwung ins SUV-Leben: 380 Nm drücken bereits ab 1.800/min auf den Antriebsstrang. Hierbei verwirrt der stärkste Diesel im Q3 lediglich mit einer etwas eigenwilligen Gasannahme, die zum Beispiel beim richtig dosierten Sprint "Fußspitzengefühl" abverlangt. Der Druck aus dem quer eingebauten Vierzylinder ist enorm, obwohl sich der "2.0 TDI" im gemischten Testeinsatz zwischen Stadtverkehr, Landstraße und Autobahn mit 6,3 Liter pro 100 km zufrieden gibt. Und bei bewusst sparsamer Fahrweise haben wir mit 5,3 Liter auf 100 km sogar den sonst oft illusorischen NEFZ-Laborwert exakt erreicht. Dank der üppigen Diesel-Power kommt mehr Fahrspaß auf im Audi Q3, als man dem zunächst etwas bieder wirkenden Kompakt-SUV zutraut.
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Design und Facelift des Audi Q3

Am braven Erscheinungsbild des Bestsellers ändern auch Neuerungen vom jüngsten Facelift Anfang 2015 nicht viel - etwa der 3D-Kühlergrill oder optionale LED-Leuchten vorne wie hinten. Lupenrein und gefällig wirkt die Ingolstädter Innenarchitektur: Perfekte Verarbeitung und hochwertige Materialien finden eine passende Ergänzung etwa in der ausgefeilten Beleuchtungstechnik, die den Premium-Charakter des Kompakten nochmals hervorhebt. Vorsicht: Diese hochwertige Basis samt 184 PS starkem 2.0 TDI-Motor ist zwar ab 37.900 Euro zu haben. Wer aber in der Aufpreisliste in die Vollen geht, landet leicht bei gut 60.000 Euro. Nur absolute Handschaltfans werden auf das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe "S-Tronic" verzichten, das mit 1.950 Euro zu Buche schlägt. Allerdings belohnt die Sechsgang-Handschaltung mit knackigen Gangwechseln in tadellosen Abstufungen. Die Start-Stop-Automatik reagiert blitzschnell, so dass selbst Schnellschalter die Kupplung erst kommen lassen, wenn der Vierzylinder bereits wieder zum Leben erwacht ist - spürbar, aber kaum hörbar, denn der Motor agiert sehr leise, selbst während der Kaltstartphase bei niedrigen Temperaturen. Mit nur 1,59 Meter Höhe fällt der Audi Q3 relativ niedrig aus. Konzernbruder und Technikspender VW Tiguan kommt mit 1,70 m wesentlich aufgeschossener daher. Deshalb werden die Platzverhältnisse im Audi durch begrenzte Kopffreiheit vorn und hinten etwas getrübt, was bereits Insassen über 1,85 Meter wahrnehmen. Die Übersicht ist rundum gut - abgesehen von der etwas breit geratenen C-Säule und deshalb leicht eingeschränkter Sicht nach schräg hinten. Beim Kapitel Kofferraum heimst der Q3 nur teils Bestnoten ein: relativ bescheidene 460 bis 1.365 Liter Stauvolumen liegen hinter dem Tiguan (470/1.510), der seine besseren Werte bei nur vier Zentimeter mehr Fahrzeuglänge erreicht. Bei dachhoher Beladung macht sich beim Q3 das schräge Heckfenster bemerkbar. Da rümpft eine potenzielle Schwiegermutter schon mal die Nase, selbst wenn sie der Kavalier der alten Schule zunächst um den Finger wickelt. Das Kosten-Karussell nimmt noch mehr Fahrt auf, wenn man bei der Farbauswahl zum extravaganten "Mangogelb" greift: Mit immerhin 2.300 Euro schlägt der auffällige Ton zu Buche. Ist zwar nicht jedermanns Sache, stellt aber einen exklusiven Sicherheitsfaktor dar. Den schreibt man auch dem Allradantrieb zu. Und: Wo "Quattro" draufsteht, genießt der Fahrer Audis jahrzehntelange Erfahrung mit...
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von Habenix

Januar 5, 2016 um 1:25 pm Uhr

was soll das ich fahre Audi VW was mich stört ist die Angeberei von der Firmen Leitung das ist gut nur die Firmen Leitung taugt nix und das mit dem Diesel war eine Dummheit es gib viel bessere Möglichkeiten das ab zu schaffen fragen Sie mich

Tempowerk

Januar 5, 2016 um 11:33 am Uhr

Mag ein schönes Auto sein, aber was ist mit der Abgasregelung? Kein Wort, kein Hinweis, dann geht man doch lieber gleich zu Daimler oder BMW!

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