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Audi und Porsche: Le Mans kann kommen
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Bei der Generalprobe für das berühmteste Langstreckenrennen der Welt haben die deutschen Autobauer den Ton angegeben. Rund sechs Wochen vor dem Start der 24 Stunden von Le Mans (13. Juni) standen die Teams von Audi und Porsche nach dem bis zum Schluss spannenden 6-Stunden-Rennen im belgischen Spa friedlich vereint auf dem Siegerpodest.

Audi Sieg in SPA vor Porsche

Den Sieg sicherte sich das Fahrer-Trio Marcel Fässler, Andre Lotterer und Bernhard Treluyer im Audi R18 e-tron Quattro. Nach insgesamt 176 Runden auf dem anspruchsvollen Kurs in den Ardennen hatten sie einen Vorsprung von lediglich 13,4 Sekunden auf Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb im Porsche 919 Hybrid. Der zweite Porsche mit dem ehemaligen Formel-1-Star Mark Webber am Steuer hatte auf der Pole Position gestanden, doch eine Zeitstrafe und ein technischer Defekt ließen den Traum vom Sieg platzen. Dennoch kämpfte sich das Porsche-Team bis auf Rang drei nach vorne. Der erstmals eingesetzte dritte Porsche 919 mit dem Formel-1-Piloten Nico Hülkenberg als prominentem Gaststarter war von Platz zwei ins Rennen gegangen und verlor durch eine Kollision mit einer anschließenden Reparatur an Boden. Am Ende blieb aber der sechste Rang. "Mit der Dreiffachführung zu Beginn des Rennens und der unglücklichen Kollision war es ein äußerst turbulentes und aufregendes Wochenende für uns", erklärte Porsche-Motorsportchef Fritz Enzinger. Auch wenn es nicht ganz mit dem Sieg geklappt hat, zog er ein positives Fazit: "Mit den zwei Podiumsplätzen und dem sechsten Rang haben wir unser Ziel erreicht, alle drei Fahrzeuge über die volle Distanz zu bringen."Daher heißt es beim Sportwagenbauer aus Stuttgart: "Le Mans kann kommen." Die Rundenzeiten belegen eindrucksvoll, dass Porsche das Tempo des großen Rivalen Audi jederzeit mitgehen kann. Und noch wichtiger: In puncto Zuverlässigkeit haben die Schwaben weitere Fortschritte gemacht. "Wir sind auf dem richtigen Weg für Le Mans und freuen uns auf die große Herausforderung", sagte Fritz Enzinger. "Ein Kompliment dem gesamten Team - insbesondere der dritten Crew und den drei neuen Fahrern. Sie haben sich perfekt integriert und waren von Anfang an konkurrenzfähig."
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Toyota weit zurück

Und noch eine Erkenntnis macht den Porsche-Verantwortlichen im Hinblick auf Le Mans sicher Mut: Der beste Toyota TS040 Hybrid landete in Spa mit drei Runden Rückstand auf den siegreichen Audi auf Position fünf. Und die Japaner sind immerhin der Titelverteidiger in der Langstrecken-WM. Das Rennen in Spa war der zweite Saisonlauf. In der Hersteller-Wertung führt Audi nach dem zweiten Sieg in diesem Jahr jetzt mit 70 Punkten. Dahinter belegt Porsche mit 53 Zählern den zweiten Platz vor Toyota (47 Punkte).Überglücklich war natürlich Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich: "Unsere Sieger und das gesamte Team beglückwünsche ich zu einer tollen Leistung. Sie haben hier über die gesamte Distanz fehlerfrei gearbeitet." In genau vier Wochen steht der Kurs von Le Mans auf dem Programm. Beim offiziellen Testtag am 31. Mai wird der neue Audi R18 e-tron Quattro zum ersten Mal auf dem Kurs in Le Mans fahren, der nur am Testtag und in der Rennwoche geöffnet ist. Zwei Wochen später wird dort mit dem 24-Stunden-Rennen der Saison-Höhepunkt in der Langstrecken-Weltmeisterschaft ausgetragen.Audi reist als großer Favorit nach Le Mans. Denn die Ingolstädter haben von den letzten 15 Teilnahmen auf dem traditionsreichen Kurs in Frankreich nicht weniger als 13 Rennen gewonnen. Aber vor allem Porsche hat sich viel vorgenommen. Die Stuttgarter sind mit insgesamt 17 Gesamtsiegen immer noch der Le-Mans-Rekordgewinner. Doch der letzte Erfolg liegt nun schon 17 Jahre zurück. Zuverlässig sind bei Sportwagen: sowohl der R18 e-tron als auch der 919 Hybrid. Die richtige Strategie wird sicher den Ausschlag geben. Wer weniger verbraucht, muss auch nicht so oft einen Tankstopp einlegen.Aber vielleicht macht ja Toyota den beiden deutschen Autobauern einen Strich durch die Rechnung. Die Japaner, die ihre Motorsport-Aktivitäten von Köln aus leiten, haben keine Mühen und Kosten gescheut. Der Le-Mans-Sieg wäre für Toyota die Motorsport-Krönung. Bislang gelang in der langen Historie seit 1923 erst einem japanischen Autohersteller ein Triumph in Le Mans: Das schaffte das Mazda-Team 1991. Damals war unter anderem der deutsche Volker Weidler am Steuer des Mazda 787B. Egal wie: Die Zuschauer können sich auf einem automobilen Dreikampf der Extraklasse freuen. Rund 250 000 Fans werden erwartet, wenn es heißt: Audi gegen Porsche und Toyota.
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