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Augen auf: Subaru bringt „Eyesight“ nach Europa
Augen auf: Subaru bringt Bilder

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Mit dem Assistenzsystem „Eyesight“ und dem Modell Outback will Subaru auf dem Automarkt einen Gang zulegen. Der nach eigenen Angaben größte Allrad-Pkw-Produzent der Welt präsentiert das Crossover-Fahrzeug Anfang März auf dem Genfer Salon. Ende März kommt der neue Outback auf den Markt; er kostet als Outback 2.0D Trend mit Sechsgang-Schaltgetriebe in Deutschland ab 34 940 Euro.

Subaru zuversichtlich

Damit soll der neue Outback billiger als der Vorgänger sein, so Subaru. „Die Händler-Resonanz ist sehr gut. Wir werden das Absatzergebnis des Vorjahres sicher weit übertreffen“, gibt sich das Unternehmen zuversichtlich. Das neue Eyesight-System gibt es bereits seit 2008 in einigen Märkten, es kommt aber jetzt in einer verbesserten Version auch nach Europa. Kern der Technik ist eine Stereokamera, die einen Bereich von bis zu 110 Metern vor dem Auto und einen Blickwinkel von 35 Grad erfasst. So werden Gefahrenquellen wie vorausfahrende Fahrzeuge erkannt, via Technik kommt es zu einer selbsttätigen Bremsung.

Assistenzsysteme

Mit dem von der Subaru-Mutter Fuji Heavy Industries entwickelten System verfügen die Subaru-Allradmodelle über mehrere Assistenzsysteme: unter anderem über einen vorausschauenden Bremsschutzassistent, eine adaptive Tempo- und Abstandsregelung (ACC), einen Spurleit- und Spurhalteassistent, Anfahr-Kollisionsschutz sowie ein sogenanntes „Lead Vehicle Start Alert“, das den Fahrer informiert, dass sich vor ihm befindliche Fahrzeuge in Bewegung gesetzt haben. Bestnoten bei Crashtests bestätigen die gute Entwicklungsarbeit.

Der neue Outback

Das gilt auch für den neuen Outback, der seit 1995 bislang rund 4,8 Millionen Mal gebaut wurde. Die nun fünfte Generation passt gut in den Trend zum SUV. Das Fahrzeug kombiniert den Komfort eines Kombi-Pkw mit einer etwas höheren Sitzposition, guten Langstreckeneigenschaften und permanentem Allradantrieb. Vom moderaten Größenwachstum im Vergleich zum Vorgänger profitierte der Innenraum, der vorn wie hinten Sitzenden großzügig Platz beschert.

Guter Eindruck

Die Überarbeitung hat dem Geländegänger gut getan. Schließlich geht es darum, den Wettbewerb mit dem Audi A6 Allroad und dem Volvo V70 XC zu bestehen. Zum guten Eindruck trägt nach ersten Probefahrten eine steifere Karosserie bei. Verbesserte Motorlager und weitere Maßnahmen senken Schwingungen und Resonanzen und machen das Fahrzeug kultivierter. So sind die Motorgeräusche beim 2.0D oder 2.5i zwar noch hörbar, aber dennoch gut gedämpft. Größere Reifen stärken den optischen Auftritt in Verbindung mit den breiteren Kotflügeln, doch Subaru hat dabei auf eine ausgewogene Federung und Dämpfung geachtet. Mit einer geänderten Übersetzung der Lenkung erhält der Outback ein direkteres Lenkverhalten, das den Wagen sehr agil und präzise steuerbar macht. Haben sich bisher die Kunden schon positiv geäußert, wird sich das bei dem überarbeiteten Outback sicher nicht ändern.

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