Auswertung der Garantiefälle – Elektronik macht häufig Ärger

Dass Technik im Auto immer komplexer und damit anfälliger und teurer zu reparieren wird, ist nicht nur eine Binsenweisheit: In der Jahresauswertung seiner Schadensfälle hat der Versicherer Car Garantie eine solche Tendenz ausgemacht. Das Unternehmen versichert zum Beispiel Autohändler, die ihren Kunden eine zusätzliche Garantie anbieten wollen.

Dabei haben die Experten auch erhoben, wann besonders viele Schäden auftreten. Interessant dabei: Mit mehr als 60 Prozent tritt der größte Teil der Schäden an Neuwagen nach 25.000 Kilometern ab Garantiebeginn ein. Mit einer durchschnittlichen Fahrleistung besteht dem Versicherer zufolge ein relativ hohes Risiko, dass im dritten und vierten Jahr nach Erstzulassung unerwartete Reparaturkosten auftauchen. Bei Gebrauchtwagen traten der Erhebung zufolge 30 Prozent der Versicherungsfälle bereits während der ersten 5.000 Kilometer ein.

497 Euro kostete die Reparatur eines Neu- oder Gebrauchtwagen im Durchschnitt 2012. Teuerster Garantiefall sind bei Gebrauchtwagen Schäden am Motor. Die treten allerdings nur in 8,8 Prozent der Fälle auf (Neuwagen 8,9 Prozent). Bei einem Fünftel der Gebrauchtwagen gibt es Probleme mit der Elektronik (20,6 Prozent). Grund: Der Anteil der elektrischen Lösungen steigt, damit erhöht sich die Zahl möglicher Fehlerquellen. Bei den Neuwagen liegt die elektrische Anlage mit 17,2 Prozent auf Platz zwei der häufigsten Schadensquellen, die Kraftstoffanlage (18,4 Prozent) macht statistisch öfter Ärger. 

Untersucht hat der Garantie-Versicherer 569.137 ausgelaufene Gebrauchtwagen-Garantien und 326.806 Neuwagen-Anschlussgarantien mit verschiedenen Laufzeiten und verschiedener Marken- und Modellzusammensetzung.

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