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Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) zeigt sich enttäuscht über die Entscheidung des Europäischen Parlaments, zur Begrenzung von Nutzfahrzeugemissionen den Carbon Correction Factor (CCF) abzulehnen. „Das ist ein erheblicher Rückschlag auf dem Weg hin zu einer klimaneutralen Verkehrswende, weil dadurch dem Einsatz von fortschrittlichen Biokraftstoffen und synthetischen E-Fuels nicht nachvollziehbare Hindernisse in den Weg gestellt werden“, so ZDK-Hauptgeschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel.
Allerdings verpflichtet das Gesetz die Europäische Kommission, sich mit synthetischen Kraftstoffen für Nutzfahrzeuge zu befassen. Sie wird prüfen, ob sie innerhalb des nächsten Jahres einen Vorschlag für die Zulassung schwerer Nutzfahrzeuge, die nur mit klimafreundlichen Kraftstoffen betrieben werden, vorlegen soll. „Dies ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, doch ohne den Carbon Correction Factor, der auch die Tür für Biokraftstoffe geöffnet hätte, wird diese Lösung in der Praxis nur schwer durchführbar sein“, befürchtet Scheel. Um die Flottenemissionen schnell und effektiv zu reduzieren seien entsprechende Maßnahmen erforderlich. „Sonst kommen wir beim Klimaschutz im Straßengüterverkehr nicht voran.“ Der ZDK werde sich daher auch weiterhin weiter in Berlin und Brüssel für technologieoffene Lösungen einsetzen. (aum)
geschrieben von AMP.net/jri veröffentlicht am 27.04.2026 aktualisiert am 27.04.2026
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