Auto-Zukunft: Beifahrer mit Röntgen-Blick
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Viele Autofahrer halten schon ein Head-up-Display in der Windschutzscheibe für das höchste der Gefühle: Piktogramme und Zahlen zur Navigation und zur Geschwindigkeit werden von diesem Gerät ins Sichtfeld des Fahrers projiziert. Doch das ist erst der Anfang einer atemberaubenden Entwicklung, die schon in den nächsten Jahren Einzug in die Fahrzeuge finden wird. Das Stichwort: Augumented Reality.Darunter verstehen Experten die computergestützte Erweiterung der optischen Wahrnehmung mit Hilfe von Computern. Ein Thema, das auch in der Logistik-Branche auf höchste Aufmerksamkeit trifft. In einer neuen Studie der Firma Z_punkt und des Trend Research Teams des Groß-Logistikers DHL werden solche Projekte dargestellt ? mit bisher noch kaum vorstellbaren Einsatzmöglichkeiten.

Eine davon ist der virtuelle Beifahrer für den Logistik-Mitarbeiter. Ähnlich wie bei einem Head-up-Display werden dem Fahrer auf der Frontscheibe in Echtzeit die wichtigsten Verkehrsdaten sowie Informationen wie Frachttemperaturen und Warnungen eingeblendet. Das beschleunigt die Zustellung ? und macht sie auch noch sicherer und kalkulierbarer.Unter den elf Einsatzbereichen für die Augumented Reality-Anwendungen geht es auch um spezielle Sichtgeräte (Head-Mounted Displays), mit deren Hilfe Lagerarbeiter schneller die richtige Route und die richtigen Artikel finden.“Augmented Reality könnte die nächste große Welle des Wandels in der Logistikbranche ebenso wie in anderen Industrien auslösen“, meint Holger Glockner von Z_punkt, einer der Mitautoren der Studie. „Neue Schnittstellen, wie zum Beispiel Datenbrillen, ermöglichen einen schnellen und direkten Zugriff auf in Zukunft überall verfügbare Daten und Dienste.

„Dazu gehört natürlich auch etwa die Entwicklung bei Paket-Diensten. Der Zusteller übergibt das Päckchen erst, wenn die Identität des Empfängers per Gesichtserkennungs-Scanner bestätigt ist. Und auch die Zahl der Retouren vor allem bei online bestellter Bekleidung ließe sich durch Augumented Reality drastisch reduzieren: Weil nämlich der Probierspiegel den neuen Pulli in jeder Farbe wiedergibt – und so unangenehme Überraschungen bei der Auslieferung vermieden werden.

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