Autokosten-Index: Autokosten laufen Lebenshaltungskosten davon

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Autofahren in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich teurer geworden. Dies zeigt der aktuelle Autokosten-Index, den der ADAC vierteljährlich gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Danach stiegen die Autokosten in den vergangenen zwölf Monaten um 3,1 Prozent und damit wesentlich stärker als die Preise für die allgemeine Lebenshaltung. Diese kletterten gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent.

Der Kraftfahrer-Preisindex liegt jetzt bei 111,5 Punkten, der Index-Wert der Lebenshaltungskosten bei 108,3 Punkten. Im Autokosten-Index werden alle Ausgaben rund um das Auto erfasst. Wie auch der Lebenshaltungs-Index wurde er letztmals für das Jahr 2005 auf den Basiswert 100 gesetzt.

Die Hauptschuld an der höheren finanziellen Belastung der Autofahrer tragen die Kraftstoffpreise, die binnen Jahresfrist um 8,7 Prozent stiegen. Die Ausgaben für die Kfz-Versicherung schlugen mit einem Plus von 6,4 Prozent zu Buche. Die Anschaffungspreise für Neufahrzeuge (plus 0,2 Prozent), die Ausgaben für Ersatzteile und Zubehör (plus 0,9 Prozent), Reparaturen und Inspektionen (plus 0,4 Prozent) sowie für Fahrschulen und Führerschein (plus 0,5 Prozent) erhöhten sich dagegen nur relativ geringfügig.

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