Automobilmärkte

Automobilmärkte Westeuropa, USA und China wachsen weiter
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Die Automobilmärkte Westeuropa und China haben jeweils um knapp acht Prozent zu, die USA verzeichneten ein Plus von gut fünf Prozent. In Russland hingegen beschleunigte sich der Rückgang auf minus 38 Prozent. Auch der brasilianische Light-Vehicle-Markt ist weiterhin auf Talfahrt (-27 %).

Westeuropa

Die Pkw-Neuzulassungen auf dem westeuropäischen Pkw-Markt stiegen im Februar auf 886 100 Neufahrzeuge. Im abgelaufenen Monat lagen wieder alle Top-5-Märkte im Plus, wobei die Nachfrage in Spanien (+26 %), Italien (+13 %) und Großbritannien (+12 %) jeweils zweistellig wuchs. In Spanien war das Wachstum auch prämienbedingt, in Italien kam der Zuwachs vor allem aus dem gewerblichen Bereich. In Frankreich stiegen die Neuzulassungen um gut vier Prozent. Der deutsche Markt verzeichnete einen Zuwachs von knapp sieben Prozent. Auch in Portugal (+36 %) und Irland (+24 %) ging der Aufholprozess im abgelaufenen Monat weiter voran. Griechenland legte um zwölf Prozent zu und konnte damit den Rückgang aus dem Januar ausgleichen. In den ersten beiden Monaten stieg das Neuzulassungsvolumen in Westeuropa auf gut 1,8 Millionen Pkw (+7 %).

Neuere EU-Länder

In den neuen EU-Ländern erhöhten sich die Pkw-

im Februar lediglich um ein Prozent auf 72 000 Neuwagen. Zweistellig wuchsen die Märkte in Tschechien (+28 %), Ungarn (+19 %), Rumänien (+13 %) und Slowenien (+12 %). Polen jedoch, der größte Markt in den neuen EU-Ländern, ging um knapp 13 Prozent zurück. Auch die baltischen Staaten Estland (-13 %), Lettland (-8 %) und Litauen (-2 %) waren im Minus. In den ersten beiden Monaten stieg die Pkw-Nachfrage in den neuen EU-Ländern insgesamt um gut drei Prozent auf 145 900 Neufahrzeuge.

Russland

Auf dem russischen Light-Vehicle-Markt sank die Nachfrage um knapp 38 Prozent auf 128 300 Einheiten. In den ersten beiden Monaten wurden 243 800 Neufahrzeuge in Russland abgesetzt. Damit ging der Markt um rund ein Drittel (-32 %) zurück.

US-Markt

Im Februar legte der US-Markt um gut fünf Prozent auf 1,25 Millionen Light Vehicles (Pkw und Light Trucks) zu. Positiv wirkten sich weiterhin das hohe Konsumentenvertrauen und die gute Beschäftigungssituation auf die Nachfrage aus. Der Benzinpreis stieg zwar wieder etwas an, lag aber noch weit unter der Drei-Dollar-Marke pro Gallone. Der Pkw-Markt verzeichnete einen Rückgang auf 557 500 Einheiten (-1 %). In den ersten beiden Monaten stiegen die Pkw-Verkäufe allerdings um drei Prozent (1,1 Mio. Einheiten). Das Light-Truck-Segment legte im abgelaufenen Monat mit einem Zuwachs von gut elf Prozent wieder zweistellig zu (694 900 Fahrzeuge). Seit Januar erhöhte sich die Nachfrage nach Light Trucks um knapp 15 Prozent auf gut 1,3 Mio. Neufahrzeuge. Im bisherigen Jahresverlauf stieg der US-Markt für Light-Vehicles um gut neun Prozent auf 2,4 Millionen Neuwagen.

China

In China erreichte der Pkw-Markt im Februar mit plus acht Prozent ein Absatzvolumen von knapp 1,3 Millionen Einheiten. In den ersten beiden Monaten stieg die Pkw-Nachfrage um elf Prozent auf gut 3,2 Millionen Neufahrzeuge.

Japan

Auf dem japanischen Pkw-Markt gingen die Neuzulassungen im abgelaufenen Monat auf 413 200 Einheiten (-16%) zurück. Allerdings war das erste Quartal des vergangenen Jahres noch von einem Vorkaufseffekt geprägt, da im April 2014 die Mehrwertsteuer in Japan erhöht wurde. Seit Januar verringerte sich das Marktvolumen um gut 18 Prozent auf 757 200 Pkw.

Indien

In Indien setzte sich die Stabilisierung weiter fort. Im Februar erhöhten sich die Pkw-Verkäufe um gut sechs Prozent auf 231 200 Fahrzeuge. Im bisherigen Jahresverlauf betrug der Zuwachs knapp sechs Prozent (461 800 Einheiten).

Brasilien

Der brasilianische Light-Vehicles-Markt musste im Februar einen Rückgang um gut ein Viertel (-27 %) auf 179 200 Einheiten hinnehmen. In den ersten beiden Monaten schrumpfte das Neuzulassungsniveau auf 423 500 Einheiten (-22 %).

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