Autonews vom 21. Dezember 2012

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Themen heute:   

Ohne Winterreifen kein Versicherungsschutz?  ///   Ericsson und Volvo bringen das Internet ins Auto  

1.

Man kann es kaum glauben, dass noch immer Autofahrer mit Sommerreifen unterwegs sind.  Und diese Fassungslosigkeit hat nicht damit zu tun, wie die Gesetzeslage ist, ich würde schon aus Gründen eines gesunden Selbsterhaltungstriebes nicht mehr so herumfahren. Zwar gibt es nach wie vor gibt es keine durchgehende Winterreifenpflicht in Deutschland. Nur dann, wenn Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte auf den Straßen herrschen und man noch mit Sommerreifen unterwegs ist, kann dies Auswirkungen auf den Versicherungsschutz haben. Verursacht man unter diesen Gegebenheiten einen Unfall, prüft die Versicherungsgesellschaft nach Auskunft des Bundes der Versicherten (BdV), ob man grob fahrlässig gehandelt hat.  Die Folgen: Hat man nur einen Schaden an seinem eigenen Auto verursacht, also einen Vollkaskoschaden, kann es zu einer Leistungskürzung kommen. Der BdV rät daher, immer nur Tarife abzuschließen, die im Bereich der Kaskoversicherung auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit und damit eine Leistungskürzung verzichten. Wenn man neben dem eigenen Fahrzeug auch noch ein anderes Auto beschädigt, kann der Haftpflichtversicherer unter gewissen Umständen Zahlungen, die er an den Unfallgegner geleistet hat, bis zu einer Höhe von 5.000 Euro zurück verlangen.  Das Fahren bei Glätte mit Sommerreifen kostet zudem ein Bußgeld in Höhe 40 Euro und einen Punkt in Flensburg. Meine Meinung dazu: Pflicht oder nicht. Im Winter gehören Winterreifen oder zumindest Allwetterreifen aufs Auto!

2.

Die Volvo Car Group setzt auf die so genannte Connected Vehicle Cloud von Ericsson, um in seinen Fahrzeugen künftig Informations-,Navigations- und Unterhaltungsdienste bereitzustellen. Fahrer und Passagiere werden die Cloud-Dienste, die über eine spezielle Plattform in Rechenzentren von Ericsson angeboten werden, über Bildschirme im Fahrzeug nutzen können.  Volvo wird außerdem die Möglichkeit erhalten, bestimmte Teile dieser Plattform auch Drittanbietern zu öffnen. So lassen sich Anwendungen, die auf die Volvo-Bordelektronik zugreifen, aus Sicherheitsgründen von Unterhaltungsangeboten wie etwa Musik-Streaming-Diensten trennen.  Hierzu können Inhalte-Anbieter entsprechende Vereinbarungen mit Volvo und anderen Partnern aus der Verkehrsbranche schließen – etwa mit Straßenverkehrsbehörden, Stadtverwaltungen oder Betreibern von Mautsystemen.  Ericsson wird die Cloud-Dienste in Volvos konzerneigene IT-Lösungen und Fahrzeug-Bordelektronik systemtechnisch integrieren.

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