Bei neuem i20 denkt Hyundai über reinen Anschaffungspreis hinaus ökonomisch

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Hyundai i20: Moderne Leuchteinheit hinten mit Modellschriftzug. Bilder

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Hyundai i20: Ins Gepäckabteil passen 295 bis 1060 Liter hinein. Bilder

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Hyundai i20: Blick auf die Heckpartie. Bilder

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Hyundai i20: Moderne Leuchteinheit hinten mit Markenschriftzug. Bilder

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Hyundai i20: Blick auf den mittleren Armaturenträger. Bilder

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Hyundai i20: Blick durch den Lenkradkranz auf die Rundinstrumentierung. Bilder

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Hyundai i20: Blick ins recht übersichtlich gestaltete Cockpit. Bilder

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Hyundai i20: In die Außenspiegel sind Blinkleisten integriert. Bilder

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Hyundai i20: Moderne Leuchteinheit vorn. Bilder

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Hyundai i20: Blick unter die Haube. Bilder

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Hyundai i20: Das Markenlogo sitzt vorn mittig über dem Kühlergrill. Bilder

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Hyundai i20: Blick auf die stärker an i30 und i40 angelehnte Frontpartie. Bilder

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Hyundais modellgepflegter i20, hier als Dreitürer. Fotos: Koch Bilder

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Hyundai i20: Und so sieht der Kleinwagen von der Seite aus. Bilder

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München – Hyundai hat seinen i20 überarbeitet. Die aktuelle Auflage des Kleinwagens der Koreaner steht im Umfeld etwa von Ford Fiesta, Opel Corsa, Peugeot 208, Seat Ibiza oder Toyota Yaris als Drei- und Fünftürer zu Einstiegspreisen ab rund 11 500 bis fast 18 000 Euro am Start.

Weiteres Segment-Wachstum

Aus Sicht von Markus Schrick ist der i20 für die Marke deshalb wichtig, weil das Segment, in dem er antritt, in Europa mit 25 Prozent Anteil am Gesamtmarkt das größte ist. Und entsprechenden Prognosen zufolge, so Hyundais neuer Deutschland-Chef [foto id=“426798″ size=“small“ position=“left“]jetzt bei der Fahrvorstellung in München, werde es auch in den nächsten Jahren weiter kräftig wachsen. „Ökonomisches Denken über den reinen Anschaffungspreis hinaus“ nennt Schrick als einen der entscheidenden Gründe dafür. Bei uns macht diese Fahrzeugklasse jedes Jahr etwa 600 000 Neuzulassungen aus.

Aus Indien und der Türkei

Den i20-Dreitürer lassen die Koreaner in Indien bauen, der 700 Euro teurere Fünftürer, der laut Schrick mit fast 90 Prozent das Groß der i20-Verkäufe hierzulande ausmacht, läuft in der Türkei vom Band. Das Design haben die in Rüsselsheim ansässigen Entwickler vom neuen Frontstoßfänger über die Scheinwerfer in Klarglasoptik, die Motorhaube mit den markanten Sicken über die Seiten bis hin zur neu gestalteten Heckschürze stärker an das der größeren Brüder i30 und i40 angepasst.

Auf fast vier Meter zugelegt

In der Länge hat der solide verarbeitete und für seine Klasse qualitativ standesgemäß anmutende Kleinwagen auf fast vier Meter zugelegt. Höhe und Breite sind unverändert geblieben. Innen fallen neue Sitzbezüge auf. An die Bedienung gewöhnt man sich schnell. Vorn ist ausreichend Platz vorhanden. Hinten geht es etwas beengter zu. Ins Gepäckabteil passen immerhin [foto id=“426799″ size=“small“ position=“right“]noch 295 bis 1060 Liter hinein, wobei die Lehnen der Rücksitze geteilt umklappbar sind. Drei Ausstattungen zählt Produktmanagement-Leiter Oliver Gutt auf. Erst ab Stufe zwei ist die Klimaanlage Standard, ab Stufe drei kommen etwa noch Einparkhilfe hinten, Licht-, Regensensor und sogar Rückfahrkamera hinzu.

Zwei Benziner, ein Dreizylinder-Diesel

Die 1,2- und 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 63/86 und 74/101 kW/PS sind nach Angaben von Technikchef Harald Gökeler verbessert worden. Neu ist der bei fast 15 700 Euro beginnende 1,1-Liter-Turbodiesel mit 55/75 kW/PS, der den bisherigen 1,4-Liter-Selbstzünder ersetzt, der ausschließlich in der unter anderem dank Stopp/Start-Funktion verbrauchsgünstigeren Blue-Variante zu haben ist und als Dreizylinder doch etwas lautstärker darauf hinweist, dass es ihn gibt.

Über drei bis maximal sechs Liter

Die drei Aggregate machen den leer knapp über 1000 bis unter 1300 Kilo schweren i20 in der Spitze rund 160 bis gut Tempo 180 schnell. In Verbindung mit den Serien-Fünf- und Sechsgang-Schaltgetrieben – [foto id=“426800″ size=“small“ position=“left“]für den stärkeren Benziner steht ein Vierstufen-Wandlerautomat zur Wahl – geben die Koreaner den Mixverbrauch im günstigsten Fall mit nur knapp über drei bis maximal sechs Litern an, wobei im Fall des Diesels der Kohlendioxid-Schadausstoß pro Kilometer auf bloß 84 Gramm sinkt.

Wendig-agiler Stadtflitzer

Alles in allem: Der wendig-agile Stadtflitzer federt recht komfortabel. Das zusätzliche fahrdynamische Stabilitätsmanagement hilft, etwa beim Bremsen auf unterschiedlich griffigen Oberflächen ein Ausbrechen des Wagens zu vermeiden, indem es gezielt auf die elektrisch unterstützte Servolenkung zugreift, die ruhig noch direktere Rückmeldung von der Straße geben könnte. Die Bremsen verzögern ordentlich.

Datenblatt: Hyundai i20

Motor: zwei Vierzylinder-Benziner, ein Dreizylinder-Turbodiesel
Hubraum: 1,2, 1,4, 1,1 Liter
Leistung: 63/86, 74/101, 55/75 kW/PS
Max. Drehmoment: 121/4000, 137/4200, 180/1750-2500 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: 12,7, 11,6/12,9, 15,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 168, 181/170, 158 Stundenkilometer
Umwelt: laut Hyundai Mixverbrauch 4,9, 5,2/6,0, 3,2/3,6 Liter pro 100 Kilometer, 114, 122/140, 84/93 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl): Stabilitätsprogramm, Seiten-, Vorhangairbags, Kindersitz-Halterungen, CD/MP3-Radio, 14/15-Zoll-Räder, 175/185er-Reifen
   
Preis: 11 550 bis 17 880 Euro

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