Benziner und Dieselvarianten im direkten Kostenvergleich

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Schon immer stellten sich Autokäufer die Gretchenfrage: Benzin oder Diesel? Seit Jahrzehnten hält sich dabei die Meinung, dass nur Autofahrer, die mehrere Zehntausend Kilometer im Jahr auf der Straße sind, von einem Diesel-Fahrzeug profitieren könnten. Das ist allerdings ein Trugschluss, denn oft ist sogar das Gegenteil der Fall.

Unter anderem hat nämlich auch der Automobilclub ADAC in aktuellen Vergleichen und Berechnungen festgestellt, dass ein Diesel schon ab 10.000 Kilometern im Jahr die günstigere Variante sein kann. Vor allem die Preisunterschiede zwischen Diesel und Benzin verstärken in den letzten Jahren den Trend zum Diesel-Fahrzeug. Ab wann sich ein Diesel wirklich rechnet, kann mittlerweile schnell, einfach und vor allem kostenlos online berechnet werden.

Der Check belegt: auch Wenigfahrer sparen mit einem Diesel

Eine Untersuchung von 379 vergleichbaren Autopärchen (Diesel und Benziner) hat der ADAC für seinen Vergleich gegenüber gestellt. Dabei spielt neben Kostenfaktoren wie Versicherung und Steuer auch der Kaufpreis und der Preis des Kraftstoffes eine große Rolle. Der Vergleich machte eins deutlich: Aufgrund des Preisunterschieds zwischen den beiden Kraftstoffen wird Diesel auch für Menschen, die wenig unterwegs sind, immer mehr zur echten Alternative. Schon ab 8.000 Kilometern im Jahr rechnet sich beispielsweise der BMW 320d EfficientDynamics gegenüber dem BMW 320i in der Benzin-Variante. Auch bei einem der beliebtesten Autos der Deutschen – dem Golf –, rechnet sich der Umstieg auf einen Diesel schon ab 9.300 Kilometern im Jahr. Direkt verglichen wurden hierfür der Golf 1,6 TDI BlueMotion und der Golf 1,2 TSI Trendline.

Der Kosten-Check für das Wunschauto

Die Haushaltskasse dauerhaft schonen können vor allem Pendler, die viel Zeit und Kilometer auf der Straße verbringen, sowie Familien, die auf die Mobilität des Autos angewiesen sind. Mit dem Umstieg auf ein Diesel-Fahrzeug können im Jahr nämlich schnell mehrere Hundert Euro eingespart werden. Neben dem ADAC kommt übrigens auch Bosch zu ähnlichen Ergebnissen. Bosch bietet sparwilligen Autofahrern daher unter www.fuel-pilot.de einen kostenlosen Online-Check zu diesem Thema an. Verglichen werden können nahezu alle gängigen Serienmodelle, die in Deutschland erhältlich sind. So kann jeder Autofahrer zum Sparfuchs werden: Einfach das gewünschte Modell anklicken sowie die zu erwartende Kilometerleistung per anno und den aktuellen Spritpreis angeben – schon präsentiert der Vergleichs-Rechner, ob sich die Diesel- oder die Benzinvariante mehr lohnt.

Foto: djd/thx/Bosch

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