Elektromobilität

BMW: Formel E als Technologie-Labor

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Ein Jahr vor dem werksseitigen Einstieg in die Formel E kommt Autobauer BMW zügig voran. Die Entwicklung des BMW-eDrive-Antriebs läuft nach Plan, teilen die Münchner mit. „Die ersten Dauerläufe des Antriebs auf dem Achsprüfstand sind erfolgreich abgeschlossen. Wir sind mitten in der nächsten Entwicklungs- beziehungsweise Optimierungsschleife“, wird BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt vom Portal „motorsport-total.com“ zitiert.

Weniger Gewicht aber mehr Drehzahl

Nach Angaben des BMW-Motorsportchefs ist die Formel E auch ein Technologie-Labor für den BMW iNext und weitere Modellgenerationen der i-Familie. Dabei wolle man auch die vielen Schnittpunkte zwischen Motorsport- und Serienentwicklung nutzen. Dazu gehören unter anderem die gemeinsam genutzten Prüfstände und Anlagen für den Prototypenbau, so Marquardt: „Das Formel-E-Entwicklungsteam ist in derselben Abteilung wie die Serien-Vorentwicklung verankert. Mehr als ein Viertel des Vorentwicklungsteams arbeitet am Formel-E-Projekt. Das zeigt, wie intensiv der Technologietransfer verläuft.

„Was gibt es über den E-Antrieb zum jetzigen Zeitpunkt zusagen?“ Marquardt: „Es ist schon jetzt interessant, einige Werte im Vergleich zum Serienantrieb zu sehen: Das BMW-eDrive-System für die Formel E ist halb so schwer, dafür aber doppelt so leistungsstark – und das bei doppelt so hoher Drehzahl.“ Gegenüber einem Verbrennungsmotor werden die Drehzahlen laut Marquardt sogar etwa vier Mal so hoch liegen. Die Ingenieure hätten große Freude an dem Projekt und würde zugleich viele neue Erkenntnisse für die Serie sammeln, sagt der Motorsportdirektor: „Auch aus technischer Sicht ist die Formel E ein großartiges Projekt.“

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