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BMW-Innovationen – Ein Schlüssel für alle Lebenslagen
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Und selbst das Hotelzimmer könnte mit dem Autoschlüssel geöffnet werden Bilder

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Bei der Bahn könnten Tickets ebenfalls mit dem Schlüssel bezahlt werden Bilder

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Selbst Parktickets ließe sich mit Schlüssel bezahlen Bilder

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Mit dem Autoschlüssel könnte man auch beim Einkauf bezahlen Bilder

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Da sind die Ingenieure ganz pragmatisch. Wer einen BMW-Schlüssel in der Tasche hat, der braucht sonst nicht mehr viel. Zumindest wenn es einer aus der Abteilung von Thomas Kratz ist. Denn als Entwickler für neue Zugangs- und Authentisierungssysteme bei BMW arbeitet er am Zündschlüssel der Zukunft und will Kleingeld, Kreditkarten, ja sogar den Haustürschlüssel und den Fahrschein für die U-Bahn künftig überflüssig machen.

Möglich macht das ein kleiner Chip mit integriertem Transponder, der etwa auf US-Kreditkarten bereits gang und gäbe ist. Statt das Plastikgeld erst mühsam durch ein Lesegerät zu ziehen, kann man die Karte im Portemonnaie lassen, hält den Geldbeutel an einen Funksensor und unterschreibt auf einem Touchpad – schon ist der Betrag abgebucht. Kleinere Beträge bis etwa 25 Euro werden sogar ganz ohne Unterschrift abgebucht. Wird dieser Chip im Schlüssel integriert, kann man die Karte getrost daheim vergessen, schwärmt BMW-Forscher Kratz und macht vor allem Schusseln Hoffnung: Denn seine Brieftasche lässt man schon mal daheim liegen, doch ohne Autoschlüssel fährt keiner los.

Der Einstieg in eine Welt neuer Schlüsselerlebnisse

Aber die eingebaute Bezahlfunktion ist nur der Einstieg in eine Welt völlig neuer Schlüsselerlebnisse: „Zum ersten Mal können wir einen Schlüssel damit gezielt einer Person und nicht mehr dem Auto zuordnen“, sagt der BMW-Forscher. Darauf könnten dann alle persönlichen Einstellungen vom Radioprogramm bis zum Telefonbuch oder den bevorzugten Podcasts aus dem firmeneigenen Internetportal gespeichert und in jeden anderen BMW übertragen werden – egal ob der Schlüsselbesitzer auf den 1er seiner Tochter wechselt oder am Flughafen einen 7er mietet. Obendrein könnte er sich dabei den Weg ans Schlüsselbrett [foto id=“325626″ size=“small“ position=“left“][foto id=“325627″ size=“small“ position=“left“]oder den Mietwagenschalter sparen. Denn natürlich gehen die Türen für berechtigte Nutzer automatisch auf.

Schon das ist eine schöne Vision. Doch BMW-Forscher Kratz denkt bereits über das Auto hinaus: Er will auf dem Chip sogar elektronische Tickets für Busse, S-Bahnen, Fernzüge oder Flugreisen speichern. Wird zum Beispiel vom Onlineportal im Auto aus eine Reise gebucht, speichert der Wagen automatisch alle relevanten Daten auf dem Chip – und beim Einchecken oder der Fahrkartenkontrolle hält man nur noch seinen Zündschlüssel ans Lesegerät.

Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch der Zugang zum Hotel. Was dort bislang noch auf der Schlüsselkarte aus Plastik festgeschrieben ist, würde dann ebenfalls im Zündschlüssel gespeichert. Wo andere noch an der Rezeption anstehen, sind BMW-Fahrer dann schon auf ihrem Zimmer. „Und wer so ein Code-Schloss daheim einbaut, kann sogar den Haustürschlüssel abschaffen“, sagt einer der Entwickler.[foto id=“325628″ size=“small“ position=“right“]

Den Schlüssel zu allen Zielen in der Hosentasche

Zwar wird das trotz erfolgreicher Probeläufe alles noch ein wenig dauern, weil erst die Daten standardisiert und online verfügbar gemacht werden müssen, räumt BMW-Entwickler Kratz ein: Doch dann habe man irgendwann tatsächlich den Schlüssel zu allen Zielen in der Hosentasche. Dann, so die Vision des Ingenieurs, muss niemand mehr nach Kreditkarte oder Kleingeld schauen: „Sondern man muss nur noch an eines denken: Habe ich meinen BMW Schlüssel dabei?“

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