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BMW X6 – Der will nur spielen

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BMW erneuert den X6, den Bad Boy im Modellprogramm, und setzt dabei vor allem auf den bleibenden Eindruck seiner unkonventionellen Karosserie.
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Evolution der Revolution

Wenn im Dezember die ersten Modelle der zweiten Generation des BMW X6 zu den Händlern rollen, wird das Gedränge um das eigenwillige SUV-Coupé vermutlich nicht mehr ganz so groß sein, wie bei der Erstausgabe. Für hitzige Diskussionen wird es aber allemal langen. Denn seit das in den USA gefertigte Modell in Deutschland erstmalig für Furore sorgte, wollen die Diskussionen um den Sinn oder Unsinn des Mobiles nicht verstummen. Dabei ist eines klar, für BMW ist das Abenteuer X6 inzwischen keines mehr, denn vor allem in den Exportmärkten läuft der Absatz des Modells hervorragend. Rund 260.000 Autos der Erstausgabe konnten die Münchner verkaufen. Grund genug also, bei Ausgabe Nummer zwei nichts Wesentliches am Konzept zu ändern und den X6 sowohl formell, als auch technisch nicht neu zu erfinden.
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Typischer Look

So ist der neue X6 auf den ersten Blick auch kaum von seinem Vorgänger zu unterscheiden. Der weite Radstand, die kurzen Überhänge und vor allem die vor Kraft strotzenden Radhäuser, gefüllt mit mindestens 19 Zoll großen (20 Zoll gegen Aufpreis) Alurädern – all das sorgt für ehrfürchtiges Staunen in der Polo Liga, gepaart mit der Frage, wer wohl gewillt ist mit so einem extrovertierten Mobil die deutschen Städte unsicher zu machen. Wer auch immer es sein mag, er braucht viel Platz, denn der neue X6 ist mit 4,90 Meter Länge und knapp zwei Metern Höhe kein Kleinwagen. Für den Respekt einflößenden Anblick sorgen neben der Größe, aber auch Details, wie die stark konturierten Bi-Xenon-Scheinwerfer (LED-Scheinwerfer optional) und die zerklüftete Frontschürze, die dem vorausfahrendem Verkehr nur eines zu signalisieren scheint: „Lass mich vorbei“.

Gediegenes Ambiente

Ähnlich wie bei der Karosserie fallen auch die Änderungen im Innenraum eher unspektakulär aus. Typischer BMW-Style, etwas unterkühlt vielleicht, aber bis ins letzte Detail perfekt gemacht und durchdacht. Neu sind die aktualisierten Assistenzsysteme sowie verbesserte Ausstattungen im Bereich des Infotainments. Dazu gesellen sich Nettigkeiten, wie eine mit dem Fuß steuerbare elektrische Heckklappe und ein unsichtbarer Helfer Namens Vorausschauassistent. Bei aktivierter Zielführung weist er den Fahrer auf den idealen Zeitpunkt zum Gaswegnehmen vor Kurven und Geschwindigkeitsbegrenzungen hin. Zahlreiche Ledervariationen und Dekorelemente der unterschiedlichsten Art runden das Angebot für den BMW X6 ab, so dass sich jeder, je nach Kontostand, seinen eigenen X6 konfigurieren kann.
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Lust an der Leistung

Wie weit der X6 von der leicht spießigen deutschen Autofahrerwelt entfernt ist, merkt man spätestens beim Betrachten der Motorenauswahl. Denn auch wenn BMW mit dem Efficent-Dynamics- Maßnahmen natürlich bemüht ist, das grüne Feigenblatt hochzuhalten, so geht es beim X6 vor allem um eines: Power satt. Den Start macht der 190 kW/258 PS starke Reihensechszylinder-Dieselmotor im BMW X6 xDrive30d, gefolgt vom Diesel mit drei Turboladern und 280 kW/381 PS im BMW X6 M50d. Die Rolle des Benziners übernimmt der V8 der jüngsten Generation mit 330 kW/450 PS im BMW X6 xDrive50i. Später wird das Programm um den BMW X6 xDrive35i (225 kW/306 PS) und den BMW X6 xDrive40d (230 kW/313 PS) ergänzt. Und auch wenn die zahllosen Spritsparmaßnahmen, wie die nun erhältliche Segelfunktion des Getriebes, den Motoren das exzessive Trinken verbietet, bleibt die Frage, ob man sich bei BMW mit Bad Boy X6 im Programm wirklich einen Gefallen tut. Schließlich legt man als Hersteller des derzeit wohl am nachhaltigsten produzierten Fahrzeuges, dem BMW i3, doch großen Wert auf ein Image als Saubermann! Letztlich werden die Kunden in aller Welt entscheiden, ob sie mindestens 65.650 Euro (X6 X Drive 30d) nach München überweisen möchten. In der Vergangenheit taten sie es nur zu gern.

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