Bosch Generationswechsel bei ESP-Sensorik

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Bosch bringt den weltweit ersten mikromechanischen Sensor auf den Markt, mit dem sich Drehrate und Beschleunigung gleichzeitig messen lassen. Dazu überwacht der 3D-Sensor zeitgleich drei Bewegungsachsen eines Fahrzeugs – zwei Beschleunigungs- oder Neigungsachsen und eine Drehachse. Bisher waren für derartige Messungen mindestens zwei separate Sensoren erforderlich. Beim SMI540 werden zwei Sensorelemente in einem Gehäuse untergebracht.

Zwei der drei Sensorsignale des SMI540 sind für ESP-relvante Informationen zuständig: die Drehrate und die Querbeschleunigung. Das dritte, vom ESP normalerweise nicht genutzte Signal misst die Beschleunigung oder Neigung eines Fahrzeugs in Fahrtrichtung. Seine Informationen seien nützlich bei Berganfahrhilfen oder für Spritsparfunktionen in Automobilen mit Automatgetrieben (N-Control), denn auf die spritsparende „N“-Stellung ließe sich schon beim Ampelstopp automatisch schalten, vorausgesetzt das Fahrzeug stehe waagerecht und könne so nicht ungewollt ins Rollen kommen, erklärt Bosch.

Mit dem neuen Sensor lassen sich traditionelle ESP-Konzepte mit separatem Sensorgerät im Fahrzeuginnenraum ebenso bedienen wie neue und kostengünstigere Ansätze. So entfällt beispielsweise beim Bosch-Airbagkonzept ABplus das Sensorgerät zur ESP-Regelung, wenn der Inertialsensor direkt in das Airbag-Steuergerät integriert wird. Zudem passe diese neu entwickelte Kompomente zum Alternativkonzept einer zentralen Sensoreinheit DCU (Domain Control Unit), betonen die Stuttgarter. Sie integriere mehrere Sensorfunktionen eines Fahrzeugs und gebe die Messwerte an die für Sicherheit, Komfort und Fahrerinformation zuständige Bordelektronik weiter.

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