Bosch schließt Lichtmaschinen-Werk in Wales

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Der Autozulieferer Bosch schließt Medienberichten zufolge sein Werk für Lichtmaschinen in Miskin (Wales). Es ist eines von insgesamt fünf Bosch-Werken in Großbritannien. Die Produktion soll bis 2011 in ein bestehendes, kostengünstigeres Werk in Ungarn verlagert werden. Es fehle zwar noch der endgültige Beschluss der Konzernführung, die Schließung gelte aber intern bereits als sicher, wird berichtet.

Begründet wird die Schließung des Werkes vor allem mit dem wirtschaftlichen Einbruch auf dem Automobilsektor. Premiumhersteller wie BMW oder Mercedes, Kunden des Lichtmaschinenherstellers, hatten darunter besonders zu leiden. Der Absatz des Werkes war im letzten Jahr um 45 Prozent eingebrochen. „Der Druck, unter den derzeitigen Marktbedingungen Kosten in der Automobilbranche zu reduzieren, hat sich deutlich erhöht“, so Boschs britische Unternehmung.

Die Schließung dieses Werks mit 900 Beschäftigten wäre die vierte Werksschließung bei Bosch innerhalb eines Jahres. Insgesamt hat der Konzern seine Belegschaft im letzten Jahr um 10.000 Stellen auf 270.000 reduziert. Für 2009 rechnen die Stuttgarter, die zwei Drittel ihres Geschäftes auf dem Automobilsektor machen, mit einem „deutlichen Verlust“. 2010 geht man von einem 15-prozentigen Umsatzminus aus.

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