Bürstner-Modelle 2006/2007: Im Schlepptau der Chassis-Hersteller

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Der Modellwechsel bei vielen Fahrgestelllieferanten hat die Produktstrategen von Bürstner in diesem Jahr in Atem gehalten und dem neuen Wohnmobiljahrgang seinen Stempel aufgedrückt. Auch bei den Wohnwagen kommt die Hymer-Tochter mit einer neuen Baureihe auf den Markt.
Vor allem der neue Fiat Ducato, das Brot-und-Butter-Basisfahrzeug der gesamten Branche, gibt den Motorcaravan-Baureihen im Bürstner-Programm 2006/07 ein völlig verändertes Gesicht. Daran hat auch der neue Renault Master als Basisfahrzeug für die Delfin-Modelle und den im vergangenen Jahr neu vorgestellten Mega Van großen Anteil. Vorerst aus dem Spiel ist der Mercedes Sprinter, der frühestens im September zur Verfügung stehen könnte und damit für die Saison zu spät käme.
Der Wechsel auf neue oder überarbeitete Fahrgestelle und Preisanhebungen bei anderen Vorlieferanten verteuern den neuen Jahrgang allerdings nicht unbeträchtlich: Geschäftsführer Klaus-Peter Bolz geht je nach Modell von 2,5 bis sechs Prozent aus, rechnet aber dennoch wegen der 2007 anstehenden Mehrwertsteueranhebung noch im laufenden Jahr mit einem Boom.
Die Preisskala bei den neuen Wohnmobilen beginnt jetzt bei knapp 39 000 Euro für einen Marano mit 2,2-Liter-Motor. Bei den Wohnwagen startet Bürstner mit der Premio-Baureihe ein neues Modell in drei Grundrissvarianten, das in der Einstiegsversion 10 400 Euro kostet, vor allem junge Leute ansprechen soll und bereits für Zugfahrzeuge mit 900 Kilogramm Anhängelast geeignet ist. Alle Baureihen übergreifend hat Bürstner neben einer neuen Sitzbank, deren Sitz und Lehne verstellbar sind, vor allem die Toilettenräume überarbeitet und im Küchenbereich Schubladen mit Vollauszügen eingeführt sowie den 80-Liter-Kühlschrank durch einen 150 Liter großen Kühlschrank mit Tiefkühlfach und Backofen beziehungsweise Grill zum Standard erhoben.
Besonderes Augenmerk hat Bürstner als führender europäischer Anbieter in diesem Segment wiederum auf die teilintegrierten Baureihen gelegt. So wurde bereits die Standardversion des Modells Solano in der Ausstattung unter anderem mit einem auf 120 Liter vergrößerten Wassertank aufgerüstet und um drei neue Modelle – t 695 G (47 126 Euro), t 720 G (50 880 Euro) und t 710 (50 463 Euro) – ergänzt. Die ebenfalls auf Fiat Ducato aufgebaute Marano-Baureihe, die vor einem Jahr erfolgreich mit zwei Modellen gestartet war, wurde um zwei weitere Modelle aufgestockt. Auf Renault Master rollen die Modelle Delfin und Delfin Performance mit Al-Ko amc-Chassis, ebenso der Mega Van als Alternative zu den Ducato-Mobilen in die kommende Saison. Die Vollintegrierten stützen sich auf die 2006 präsentierten Aviano-Modelle auf Fiat Ducato und die in fünf Grundrissen angebotenen Topmodelle der Elegance-Baureihe, in die man mit 68 894 Euro einsteigen kann. Die unter der Marke Levanto angebotenen und ebenfalls überarbeiteten Alkovenmodelle zeigen sich mit einem aerodynamisch neu geformten „Storchennest“, das jetzt eine auf 75 Zentimeter erweiterte lichte Höhe bietet. Neu in diesem Programm, dessen Preisrahmen von knapp 40 000 bis zu 48 612 Euro reicht, sind vier weitere Grundrisse.
Die Wohnwagen-Palette umfasst neben dem neuen Premio unverändert die Baureihen Flipper, Belcanto und Trecento. Hier wurden kaum Änderungen vorgenommen. Auch bei den Wohnwagen werden die Preise aber um 1,8 bis 2,3 Prozent steigen. Achim Feist/mid
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