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Chevrolet Malibu – Das Multi-Kulti-Modell
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Was durch und durch amerikanisch ist am Malibu, das sind die üppigen Platzverhältnisse und die Ausstattung Bilder

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Von den Amerikanern hat der Malibu sein ausladendes Format von 4,87 Metern und das Design Bilder

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Unter dem Blech steckt die Plattform des Opel Insignia Bilder

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Gebaut wird das Auto zumindest für die EU-Märkte in Korea Bilder

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Ab Juli steht der Malibu zu Preisen um 30.000 Euro beim Händler Bilder

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Der Malibu gilt seit den Fünfzigern als amerikanische Familienkutsche schlechthin Bilder

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Kaum eine Marke in Europa wächst so schnell wie Chevrolet Bilder

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Das Multi-Kulti-Modell Bilder

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Kaum eine Marke in Europa wächst so schnell wie Chevrolet. Das macht den Amerikanern Mut. Deshalb krönen sie ihre noch aus koreanischen Zeiten von billigen Kleinwagen geprägte Modellpalette nun mit einem standesgemäßen Flaggschiff und bringen erstmals den Malibu offiziell über den Atlantik.

Klassischer Amischlitten

Wenn das Fünf-Meter-Modell, das seinen Namen vom Promi-Badeort vor den Toren von Los Angeles hat und seit den Fünfzigern als amerikanische Familienkutsche schlechthin gilt, im Juli zu Preisen um 30.000 Euro in den Handel kommt, ist der Straßenkreuzer längst der einzige, klassische Amischlitten, den man bei uns noch kaufen kann. Denn Cadillac ist kaum mehr als eine Randerscheinung und Chrysler hat sich vom Markt zurückgezogen. Doch so richtig amerikanisch ist auch der Chevy nicht. Denn gebaut wird das Auto zumindest für die EU-Märkte in Korea, und unter dem Blech steckt die Plattform des Opel Insignia. Das macht den Malibu zum Multi-Kulti-Modell, das in den Augen seiner Väter das Beste aus drei Welten vereint.

Ausladendes Format[foto id=“416323″ size=“small“ position=“right“]

Von den Amerikanern hat der Malibu sein ausladendes Format von 4,87 Metern und das Design, das bis auf die vom Muscle-Car Camaro inspirierten Rückleuchten und das riesige, golden glänzende Bowtie im Grill allerdings ziemlich unauffällig bleibt. Von den Koreanern hat er den für ein US-Modell überraschend liebevoll und sauber verarbeiteten Innenraum der obendrein mehr Platz bietet als manche Luxuslimousine. Und von Opel hat er den ebenso entspannten wie bestimmten Fahreindruck. Denn der Malibu federt ordentlich, lenkt präzise und ist vor allem ungeheuer leise. Das macht ihn zum perfekten Cruiser, der mit ruhigem Puls und langem Atem auf große Fahrt geht.

Motoren

Nur eilig darf man es dabei nicht haben. Zumindest mit dem Benziner. Der hat zwar 2,4 Liter Hubraum, kommt aber nur auf magere 123 kW/167 PS und 225 Nm. Vor allem in der Automatik-Version hat er deshalb mit dem langen Lulatsch seine liebe Mühe: 10,2 Sekunden bis Tempo 100 und 206 km/h Spitze – da fährt dem Straßenkreuzer mancher Kleinwagen davon.

Kein Wunder, das Chevrolet mit der Markteinführung hierzulande bis zur Premiere des Diesels wartet. Der kommt selbst aus Deutschland und verspricht zumindest auf dem Papier die deutlich bessere Performance: Zwei Liter Hubraum, 118 kW/160 PS und maximal 350 Nm sollten für eine sportliche Gangart genügen. Und statt mit 7,8 wie der Benziner ist der Selbstzünder obendrein mit 5,3 Litern zufrieden.

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Ausstattung

Was durch und durch amerikanisch ist am Malibu, das sind die üppigen Platzverhältnisse und die Ausstattung. Navigation, Lederpolster, Klimaautomatik oder Xenonlampen-Scheinwerfer: Alles, was man bei der Konkurrenz und auch bei der Schwestermarke Opel teuer bezahlen muss, ist bei Chevrolet schon in der Serienausstattung enthalten. Die Preisliste kennt deshalb nur zwei Optionen: Metalliclack und Automatikgetriebe.

Fazit

Was dafür fehlt, sind die vielen intelligenten Assistenzsysteme des Insignia: Adaptives Kurvenlicht, Verkehrszeichenerkennung, Abstandregelung, Spurführungshilfe – all das kann der Malibu nicht bieten. Aber erstens müssen die zehn bis zwanzig Prozent Preisunterschied ja irgendwo her kommen, zweitens seien die Chevrolet-Kunden für solche Extras zu knausrig, argumentieren die Amerikaner. Und drittens muss es ja auch noch ein paar Gründe geben, weshalb man den Insignia kaufen soll.

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Gast auto.de

Juli 8, 2012 um 10:08 am Uhr

Schrecklich wie das tolle Wachstum von Chevrolet und das Image der Marke so hervorgehoben wird! Wenn man bedenkt, dass die Amis Opel mit ihrer Firmenpolitik wichtige Märkte versperren, selbst aber mit ihren Opelmodellen (ist ja pur Opeltechnik der Chevrolet) den deutschen Markt fluten. Bei Opel kommen nur sämtliche Entwicklungskosten auf den Preis je Fahrzeug, während Chevrolet hier keinen Cent mit einkalkulieren muss, da diese Kosten in der Bilanz von Opel auftauchen! Vielleicht sollte man das man kommentieren, warum hierzulande jeder Opel in einen Chevrolet umgewandelt wird und unsere Leute ihre Arbeit verlieren! So… Flasche leer!

Gast auto.de

Juli 5, 2012 um 4:09 pm Uhr

Das wird Opel freuen …

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