Strafzettel per App

Chinesen bekommen Strafzettel direkt ins Auto

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Copyright: Uwe Schmidt-Kasparek / mid

Wer in der Volksrepublik China mit einem Audi unterwegs ist, sollte seinen Fahrstil mäßigen. Denn künftig erhält er seine Strafzettel direkt ins Auto überspielt. „Wir starten bald mit einer App, die es ermöglicht, dass Bußgelder für Verkehrsverstöße direkt ins Infotainment-System des Fahrzeuges übertragen werden“, erläutert Saad Metz, Leiter des chinesischen Audi-Kompetenz-Zentrums anlässlich der Verbrauchermesse Consumer Electronics Show (CES) Asia in Shanghai. Die App könnte künftig auch deutschen Autokäufern zur Verfügung stehen. Ähnlich wie in Deutschland sind Chinesen durch ein Punktesystem vom Führerscheinverlust bedroht. Eine schnelle Information sei daher sehr wichtig. Im Gegensatz zu Deutschland sind aber Punkte immer fahrzeugbezogen. „Daher ist es hier möglich, dass sich beispielsweise Ehepaare die Punkte teilen“, erläutert Dietmar Voggenreiter, Geschäftsführer von Audi China. Beim Datenschutz gelten aber in China ganz andere Regeln als in Deutschland. So werden die Strafmandate in der Volksrepublik bereits ins Internet gestellt und können mit der Nummer des Führerscheins abgerufen werden. Dieser Zugriff kann künftig leichter über die Audi-App erfolgen. Chinesische Autokäufer verlangen einen umfangreichen Service im Auto. Daher kann in den Premiumfahrzeugen bei Audi rund um die Uhr per Knopfdruck ein Call-Center angewählt werden, das Fragen beantwortet und den Fahrer notfalls eine Route zum gewünschten Zielort ins Auto spielt. „Chinesische Autofahrer möchten sich nicht durch viele Menüs scrollen“, so Metz.

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