Clever zur Arbeit pendeln – nicht nur was für Vollzeit-Ökos

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Durch cleveres Mobilitätsmanagement für Pendler lässt sich der Pkw-Verkehr um bis zu 10 Prozent reduzieren und massiv CO2 einsparen. Zu dieser Zwischenbilanz kommt die Deutsche Energie-Agentur (dena) nach Auswertung des vor zwei Jahren mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums ins Leben gerufenen Pilot-Programms „effizient mobil“. Beim von der dena betreuten Projekt sind bundesweit insgesamt 100 Kommunen sowie Betriebe aller Größenordnungen auf Verbesserungspotenzial hin untersucht worden. Nach eingehender Analyse sind den Verantwortlichen und Mitarbeitern konkrete Vorschläge für effizientere Mobilitätslösungen gemacht worden.

Damit ist nach Aussagen der Projektverantwortlichen nicht gemeint, den Individual-Verkehr mit dem Auto komplett zu „verteufeln“. Vielmehr soll es beispielsweise darum gehen, gemeinsam mit dem Arbeitgeber neue Mittel und Wege zu finden, um besser und kostengünstiger zur Arbeit zu kommen. Das scheint auch nötig, denn unter Berufspendlern lassen sich Alleinfahrten mit dem Pkw, die nach Einschätzung von Verkehrsexperten im Schnitt rund 60 Prozent des Berufsverkehrs ausmachen, oft mit wenig Aufwand reduzieren oder sogar komplett vermeiden. Je nach den örtlichen Gegebenheiten können solche Maßnahmen beispielsweise in der Gratis-Ausgabe von Bahntickets, der Errichtung komfortabler Fahrradabstellboxen, der Schaffung von Anreizen für Kollegen-Fahrgemeinschaften oder der Arbeitszeitanpassung an ÖPNV-Taktzeiten bestehen.

Für die Arbeitnehmer liegen die Vorteile alternativer Mobilitätskonzepte auf der Hand: Diese äußern sich unter anderem in der Senkung ihrer monatlichen Auto-Ausgaben, in verbesserter Fitness und weniger „tote“ Zeit auf dem Weg zur Arbeit, die dann besser für andere Dinge genutzt werden kann, etwa zum Lesen in der S-Bahn. Auch der Arbeitgeber könne in „barer Münze“ von einem Engagement in Sachen Mobilitätsmanagement profitieren: Etwa durch geringere Fehlzeiten, kreativere Mitarbeiter, weniger Wegeunfälle und geringere Spritkosten im Firmenfuhrpark.

Der Erfolg gibt dem Projekt Recht: Laut dena-Rechnung können, wenn die an den 100 Modellstandorten vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt worden sind, jährlich über 133 Millionen Pkw-Kilometer eingespart werden. Das entspricht einer CO2-Reduzierung von gut 23 000 Tonnen (www.clever-pendeln.de).

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