Continental: Streubesitzaktionäre nutzen Bezugsrechtsangebot
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Die Kapitalerhöhung der Continental AG um insgesamt 31 Millionen neue Aktien ist bei den Streubesitzaktionären auf großes Interesse gestoßen. 99,4 Prozent der insgesamt rund 3,41 Millionen auf sie entfallenden neuen Anteile sind bezogen worden, teilte der Automobilzulieferer heute in Hannover mit.

Die übrigen neuen Aktien, bei denen das Bezugsrecht nicht ausgeübt wurde und die bereits am 6. und 12. Januar unter Zuteilungsvorbehalt über ein Bankensyndikat bei Investoren platziert wurden, werden diesen jetzt endgültig zugeteilt. Die finale Lieferung und Abrechnung erfolgt am 28. Januar 2010. Insgesamt hat die Continental durch die Kapitalerhöhung einen Bruttoemissionserlös von rund 1,114 Milliarden Euro erzielt.

Vor der Kapitalerhöhung hatte der Automobilzulieferer am 19. Dezember 2009 Verhandlungen mit seinen Kredit gebenden Banken über eine Anpassung der Kreditverträge und eine „Forward Start Facility“ (FSF) über 2,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Continental wird die Mittel der FSF sowie die Erlöse aus der Kapitalerhöhung zur Rückzahlung der im August 2010 fälligen Tranche B des syndizierten Kredits in Höhe von 3,5 Milliarden Euro einsetzen. Das Unternehmen hatte mit dem Kredit in Höhe von ursprünglich 13,5 Milliarden Euro den Erwerb von Siemens VDO finanziert.

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