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Daimler schreibt Gewinn und weitet Sparprogramm aus
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Daimler hat im dritten Quartal dank eines strikten Sparkurses einen Gewinn erwirtschaftet. Der Umsatz schrumpfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund ein Fünftel. Zuvor hatten die Schwaben drei Quartale in Folge Verluste eingefahren. Allein im ersten Halbjahr summierte sich das Minus auf 2,36 Milliarden Euro. Wie die Automobilwoche berichtet, soll das Sparprogramm auf das nächste Jahr ausgeweitet werden.

Auch 2010 sollen mindestens vier Milliarden Euro gespart werden,sagte Finanzchef Bodo Uebber am Dienstag in Stuttgart der Automobilwoche. 3,5 Milliarden Euro wurden in diesem Jahr schon eingekürzt, vier Milliarden Euro sollen es noch werden.

Im dritten Quartal fuhr der Autobauer einen Überschuss von 56 Millionen Euro ein. Im Vorjahreszeitraum war es noch ein Gewinn von 213 Millionen Euro. Zuvor hatten die Schwaben drei Quartale in Folge tiefrot präsentiert. Im dritten Quartal kehrte Daimler auch operativ in die Gewinnzone zurück.Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag bei 470 Millionen Euro. Der Umsatz schrumpfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund ein Fünftel auf 19,3 Milliarden Euro. Im Schlussquartal werde das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) aber voraussichtlich unter dem des dritten Vierteljahres (470 Millionen Euro) liegen, teilte Daimler mit.

Auch bei Absatz und Umsatz rechnet Daimler 2009 mit einem „deutlichen“ Rückgang. Im dritten Quartal ließ Daimler verglichen mit dem Vorjahreszeitraum weiter Federn. Der Absatz von Pkw und Nutzfahrzeugen ging um 26 Prozent auf 386.500 zurück.

Daimler-Chef Dieter Zetsche sagte laut Mitteilung: „Wir haben in den vergangenen Monaten die Krise zunehmend gemeistert. Daimler konnte sich seine finanzielle Flexibilität erhalten, die Maßnahmen zu Effizienzverbesserungen intensivieren und gleichzeitig die Entwicklung neuer Produkte und Märkte vorantreiben. Wir sind jetzt sehr gut aufgestellt und können mit Zuversicht ins nächste Jahr gehen, das aufgrund weltweit weiterhin schwieriger Automobilmärkte herausfordernd bleiben wird.“

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