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Daimler weist Anschuldigung zurück
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Nach einem Opel Zafira hat sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH) jetzt auch auf die Abgaswerte eines Fahrzeugs von Mercedes-Benz gestürzt. Daimler weist – ebenso wie Opel – Manipulationsvorwürfe zurück. Fahrzeuge von Mercedes-Benz entsprechen in vollem Umfang den jeweils zum Zeitpunkt der Zulassung geltenden Vorschriften, betont der Konzern in einer Pressemitteilung. Die aktuellen Medienberichte beziehen sich auf Messungen der FH Bern mit einem Mercedes-Benz C200 CDI, Baujahr 2011. Die in diesem Fahrzeug eingesetzte Technologie wurde 2007 zertifiziert. Damit erfülle das Fahrzeug unter den gesetzlich vorgeschriebenen Zertifizierungsbedingungen den Euro-5 Standard, teilte Daimler mit.

Ein Defeat Device, sprich eine Funktion, die die Wirksamkeit der Abgasnachbehandlung unzulässig einschränkt, komme bei Mercedes-Benz nicht zum Einsatz. Auch verfügten die Fahrzeuge nicht über eine Funktion, die automatisch erkennt, dass sich das Fahrzeug auf einem Prüfstand befindet, stellte Daimler klar. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben die FH Bern um Mitteilung über das Testprozedere gebeten, aber keine Unterlagen erhalten.

Dass normierte Laborwerte und das tatsächliche Ergebnis im Straßenverkehr abweichen können, ist hinlänglich bekannt. Deshalb unterstütze Mercedes-Benz bereits seit Jahren die Einführung des WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) sowie des Messverfahrens für die Real Driving Emissions (RDE). Beide Aktivitäten haben zum Ziel, dass Norm- und Realwerte künftig möglichst noch näher beieinander liegen.

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