Dan Akerson motiviert General Motors per Telefon
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Nach einer Serie von Wechseln im Management in Europa aber auch in den USA hat Dan Akerson, Chef von General Motors (GM), jetzt versucht, seine Mitarbeiter zu motivieren. In einer Telefonkonferenz, an der alle teilnehmen konnten, kommentierte Akerson am Donnerstag die aktuellen Entwicklungen im Unternehmen und nannte die Herausforderungen, vor denen er GM sieht.

„Wir müssen dieses Unternehmen und seine Kultur in das 21. Jahrhundert überführen“, forderte Akerson seine Mitarbeiter auf. „Sie sollten nicht herumstehen und abwarten, ob Ihnen jemand sagt, wo es langgeht“, forderte Akerson vor dem Hintergrund der plötzlichen Entlassung des GM-Marketing-Chefs Joel Ewanick und der Wechsel bei Opel. Als ein Bespiel für die richtige Entwicklung nannte Akerson Mary Barra, die Chefin der Produktentwicklung. Die hatte kürzlich ihr Management verschlankt und jeweils drei Führungsfunktionen pro Modellreihe in einer zusammengeführt.

Akerson verbreitete auch Zuversicht. So sprach er von einem technologischen Durchbruch bei der Entwicklung von Batterien für die Elektromobilität. Es bestehe eine 50:50-Chance, dass das kleine Unternehmen Envia Systems in Kalifornien in zwei bis vier Jahren eine Verdopplung des Energieinhalts von Lithiumionen-Batterien erreiche. Akerson sprach von Reichweiten von mehr als 300 Kilometern. „Das wird das Spiel komplett verändern“, sagte Akerson seinen Mitarbeitern. GM hatte sich 2011 mit 7 Mio US-Dollar an Envia beteiligt.

Ein zweite Aktion von Akerson sollte seine Zuversicht unterstreichen und sein Vertrauen in eine gute Entwicklung des Unternehmens gegenüber Mitarbeitern und Aktionären unterstreichen. Er kauft 25 000 GM-Aktien. Normalerweise bekommen US-Manager bei guten Ergebnissen Aktien als Bonus, müssen sie also nicht kaufen. Der Markt reagierte auf die Geste: Der Kurz stieg zum Börsenschluss am Donnerstag um 27 US-Cent auf 20,65 US-Dollar und liegt damit immer noch 12,35 US-Dollar unter dem Ausgabekurs von 33 US-Dollar im November 2010.

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