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Das Knackige bleibt: „Vision“ gibt Ausblick auf nächste Mini-Generation
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Und so - kurze Überhänge, langer Radstand - sieht Minis Bilder

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Die Studie macht auch von hinten einen kraftvollen Eindruck. Bilder

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So stellen sich Designer das Cockpit des Konzeptfahrzeugs vor. Bilder

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Blick in den Innenraum der Studie mit dynamischer geformten Lounge-Sitzen. Bilder

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Mini-Chefdesigner Anders Warming. Bilder

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Vorläufig noch eine Studie: Mini Vision. Bilder

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München – Und wann kommt der neue Mini? „Später“, sagt der Chefdesigner der BMW-Kleinwagen-Premiumtochter, Anders Warming, und schmunzelt, ehe er wenig später die Studie „Mini Vision“ vorstellt.

Im Heiligsten der Designer

München, Knorrstraße 147, Forschungs- und Innovationszentrum. Wer als Gast dort ins Heiligste der BMW-Autodesigner, ins „Penthouse“, will, muss sich in jedem Fall anmelden. Und die Bestimmungen sind streng, zumal für Journalisten. Sicherheitspersonal wacht über das Geschehen. Alles wird registriert. Sogar der kleine Aufkleber, den eine Hostess über das Kameraauge des Handys drückt, damit keine Fotos gemacht werden können, trägt eine Nummer: „BMW Group, Nr. 032787“. Nicht anders der über der Linse der Kleinbildkamera: „BMW Group, Nr. 032793“.

Aktuell bereits acht Varianten

„Es ist Zeit, über Mini zu sprechen“, findet mit Blick auf die anderen Themen in Sachen Produktneuheiten, die bei den Münchnern gerade aktuell sind, Stichwort i3, Stichwort i8, jedenfalls Warmings Chef Adrian van Hooydonk und lässt die Mini-Geschichte von ihren Anfängen 1959 über die Wiederbelebung der Marke durch BMW im Jahr 2001 bis heute Revue passieren. Aktuell finden sich einschließlich John Cooper Works mit dem Mini, Coupé, Cabrio, Roadster, Clubman/Clubvan, Countryman und dem Paceman immerhin bereits acht Varianten im Programm.

Dreidimensionales Hologramm

Wir schauen hinter die Kulissen. Warming und van Hooydonk führen bei der „Mini Design@Home“ genannten Veranstaltung durchs Studio, das sich über zwei Etagen erstreckt. Ein dunkler Raum auf der „Penthouse“-Etage gegenüber. Der Vorhang fällt. Das dreidimensionale Hologramm eines Minis ist zu sehen. Daneben Anders Warming, der mit dem Design von morgen einen Ausblick auf die nächste Generation gibt, auch wenn sicher nicht alles aus der Studie in die Serie umgesetzt wird.

Neuartiges „Organoblech“

Stoßfänger und Zusatzleuchten sind in den demnach weiter vom klassischen Mini inspirierten Kühlergrill der Studie integriert. Auch die typisch Rundformen bleiben. Der äußere Leuchtring der Voll-LED-Scheinwerfer dient als Tagfahrlicht. Chromleiste oben, markante Blinker an der Seite sowie die den Wagen nach unten hin abschließende „Black Band“-Linie sind noch fließend miteinander verbunden. Bei dem neuen Leichtbaumaterial handelt es sich um aus verschiedenen Faserstoffen gepresstes, sowohl extrem formbares als auch stabiles Organoblech, „vergleichbar“, betont Warming, „mit der Beschaffenheit von Textilien“. Zur besseren Aerodynamik tragen verbesserte Lufteinlässe und Luftaustritte um das vordere Radhaus, entsprechend optimierte Felgen und Außenspiegel sowie ein integriert-durchströmter Dachspoiler bei.

Variabilität im Innenraum

Innen sollen ein transparentes und offenes Cockpit, geschwungene Türen sowie eine frei über dem Boden schwebende Mittelkonsole für ein großzügigeres Raumgefühl sorgen. Die Lounge-Sitze weisen eine dynamischere Pfeifenform auf. Elastische Textilbänder, deren Anordnung an die Streifen des „Union Jack“ und damit an die britische Herkunft des Mini erinnern, helfen, an der Innenseite der Türen Zeitschriften, Handys oder Flaschen zu verstauen. Dass mit nur einem Handgriff Fassungen für das Smartphone, eine Ablagebox, ein Cupholder oder ein kleiner Tresor beliebig an- oder absteckbar sind, zeigt, wie variabel das Innere ist.

Farbiges Wechselspiel

Über den Erlebnisschalter kann zudem in puncto Interaktion ein eher puristisch-fokussierter oder komplett vernetzter Modus gewählt werden. Beide unterscheiden sich durch ruhigeres oder energiegeladeneres Licht. Im zum Discofloor umfunktionierten Fußraum könnte das farbige Wechselspiel sogar noch weitergehen. Im zentralen Runddisplay sind analog anmutende oder Ansichten in dreidimensionaler Optik darstellbar.

Gut ausbalancierte Retro-Moderne

Alles in allem: Das Knackige bleibt. Und Mini verspricht, auch künftig mit „intelligenter Variabilität, faszinierender Technik und kompakter Sportlichkeit“ für den oft beschworenen Go-Kart-Fahrspaß zu sorgen. In Neuauflage dürfte dies wohl Anfang 2014 beginnen, wenn die nächste Mini-Generation erwartet wird – und diese wieder dem Anspruch einer gut ausbalancierten Retro-Moderne gerecht werden muss.

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