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Das Millionen-Esel-Hotel oder Wie Smart der Zukunft auf die Sprünge helfen will
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Smart Urban Stage: Bis zum 13. Juni macht sie in Berlin Station. Bilder

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Smart Urban Stage: Blick ins Fortwo-Electric-Drive-Cockpit. Bilder

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Smart Urban Stage: An der Steckdose aufladbarer Fortwo Electric Drive. Bilder

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Smart Urban Stage: Projektbeispiel Bilder

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Smart Urban Stage: Markenchef Marc Langenbrinck erklärt, worum es geht. Bilder

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Smart Urban Stage: Vor dem geschwungenen Zeltpavillon. Bilder

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Smart Urban Stage: Fortwo-Electric-Drive-Parade in Berlin. Bilder

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Berlin – Smart ist klar, das Auto. Urban hat etwas mit Städten, städtischem Umfeld, mit Ballungsgebieten zu tun. Und Stage ist die Bühne, die Plattform, auf der jemand etwas präsentieren will. Wie eben die Mercedes-Kleinwagentochter jetzt, die mit ihrer Smart Urban Stage ein ungewöhnliches internationales Projekt zur Zukunft urbanen Lebens konzipiert hat, um Arbeiten aus den Bereichen Gesellschaft, Design, Architektur, Medien, Wissenschaft und Mobilität zu zeigen, „die sich mit visionären und nachhaltigen Ideen beschäftigen“.

Innovatives fürs Zusammenleben

Berlin, Oranienburger Straße, letzter Donnerstag im April. Auf einer Brache gleich neben der riesigen Abrisskante eines Hauses mit offenbar szenetypischen Verkaufsständen davor, ist in geschwungener Form ein großer Zeltpavillon aufgebaut, in dem es um Innovatives geht, das sich mit dem menschlichen Zusammenleben in Städten der Zukunft befasst.

Prinzessinengärten und Energieernte

Es geht dabei etwa um „Echoes of Man“-Skulpturen mit durchsichtigem Klebeband aus Plastik. Um von Müll befreite „Prinzessinengärten“ wie dem in Kreuzberg, auf dem transportable Biobeete [foto id=“294605″ size=“small“ position=“right“]aufgebaut worden sind und man schon die erste Ernte eingefahren hat. „Wooden Textiles“ spielen eine Rolle, die sich zwar anfühlen wie Holz, sich aber doch wie ein Stück Stoff bewegen und sogar dreidimensional verformen lassen. Ein zu über 90 Prozent recycelbarer „Setu Chair“ ist ins Lampenlicht gerückt, mit dem man quasi verschmilzt, sobald man sich hinsetzt. Bei „Energy Harvests“ handelt es sich um kleine Objekte, die Energie aus Energielecks sammeln und diese dann in Akkus speichern können.

Business-Plan für Zukunftstadt

Das Projekt „Identität“ macht sichtbar, wie digitale Welten zweidimensional abbildbar sind. Hinter „Beyond Sustainability“ verbirgt sich am Beispiel des dänischen Nordhavnens so etwas wie der Business-Plan eines neuen Stadtteils für 40 000 Bewohner mit „gesunden Systemen, indem Wasser-, Material- und Energiekreisläufe koordiniert werden und der Nutzen dieser Innovation der gesamten Stadt zugute kommt“. Mit der „Best-Initiative“ ist eine Aktion ins Leben gerufen worden, [foto id=“294606″ size=“small“ position=“left“]um die Verbreitung von Informationen über die besten Technologien im Bereich regenerativer Energien zu fördern, Stichwort zum Beispiel Energieerzeugung aus Biomasse. „Natwalk“ nennt sich die Utopie, dass intelligente Maschinen in Form mobile und ökologischer, begrünter Wolkenkratzer dorthin wandern, wo Natur gebraucht wird.

Lernen von Prata Sannita

Und schließlich ist da noch das „Million Donkey Hotel“ („Millionen-Esel-Hotel“), ein im italienischen Prata Sannita bereits umgesetztes Architekturvorhaben, bei dem verlassener Wohnraum unter aktiver Hilfe der Landbevölkerung in ein Hotel verwandelt und so „zum Treffpunkt und Kommunikationsinstrument zwischen unterschiedlichsten Welten sowie zum Erholungsraum für den urbanen Menschen geworden ist“.

Weiter auf Seit 2: Dialog & Diskussion; Dotierung; Mini-Stromer ab 2010

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Dialog und Diskussion

Was das alles mit Smart zu tun hat? Seit zwölf Jahren schon, erläutert Marc Langenbrinck, gehört Smarts zweisitziger Fortwo zum Bild moderner Städte; dessen Elektrovariante, da ist sich zumindest der Markenchef sicher, gestaltet die Zukunft dieser Städte entscheidend mit. „Neue Technologien und ökologische Rahmenbedingungen verändern unser Leben im urbanen Raum“, sagt der Smart-Mann und stellt gleich die Frage hinterher, die eigentlich über allem schwebt: Wie sehen Städte und das Leben in Ballungszentren künftig aus? „Dazu“, so Langenbrinck, „wollen wir einladen, zum Dialog und zur Diskussion.“

Preis mit jeweils 10 000 Euro dotiert

Der Abend in Berlin war so etwas wie der erste mediale Aufgalopp dafür. Zu den Stationen der [foto id=“294608″ size=“small“ position=“right“]Smart Urban Stage zählen bis Mitte 2011 nach Berlin, wo bis Mitte Juni ebenfalls die Möglichkeit besteht, den Elektro-Smart Probe zu fahren, noch Rom, Zürich, Paris, Madrid und London. In jeder der Metropolen wird der mit je 10 000 Euro dotierte Zukunftspreis „Smart Future Minds Award“ an das innovativste Projekt vergeben.

Mini-Stromer ab 2012 im Handel

Seit Ende 2009 lassen die Schwaben im elsässischen Hambach bereits die zweite Generation ihres 100 Stundenkilometer schnellen Fortwo Electric Drive, wie er richtig heißt, fertigen und liefern ihn an erste Kunden in insgesamt acht Ländern in Europa und Nordamerika aus. 2012 soll der an der Haushaltssteckdose aufladbare Mini-Stromer dann im Handel erhältlich sein. Er ist mit einer Platz sparend zwischen den Achsen untergebrachten Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet. Im Heck arbeitet ein 30 Kilowatt starker Elektromotor. Vom Start weg stehen 120 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung, die gute Beschleunigung und Agilität versprechen. Eine komplette Batterieladung soll für eine „stadtverkehrsgerechte Reichweite“ von rund 135 Kilometern genügen.

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