Das richtige Beladen der Maschine – Motorrad-Urlaub (Teil 2)
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Für eine stressfreie Urlaubsfahrt mit dem Motorrad ist das richtige Beladen der Maschine wesentlich. Schon aus Gründen der Sicherheit muss das Gepäck für ein oder zwei Personen auf dem schmalen Einspurfahrzeug gut verteilt werden.

Schwere Dinge wie Werkzeug gehören unten in den Tankrucksack. So wird der Schwerpunkt des Motorrades möglichst weit nach vorn verlagert. Liegt dieser zu weit hinten, kann das Motorrad ins Schwimmen geraten, ein präzises Manövrieren ist dann nur noch eingeschränkt möglich.

Gefüllt darf der Tankrucksack jedoch keinesfalls den Lenkereinschlag und den Blick auf die Instrumente und Kontrolleuchten beeinträchtigen. Regenkombi und kleine Mahlzeiten für zwischendurch zählen zu den Dingen, die schnell greifbar sein müssen. Sie finden im Tankrucksack obenauf ihren Platz.

In den Seitenkoffern und Satteltaschen sind Kleidungsstücke und Campingutensilien gut untergebracht. Hierbei ist ebenso wie beim Transportgut auf der Gepäckbrücke darauf zu achten, dass das Gepäck wasserdicht verpackt und gut befestigt wird. Spanngurte mit Schnallen und flexible Spanngummis sorgen für den nötigen Halt. Zudem sind die Seitenkoffer gleichmäßig zu beladen; auch hier gehören die gewichtigen Dinge nach unten.

Die Ladung auf dem Gepäckträger ist möglichst weit vorn zu befestigen, damit der Schwerpunkt der Maschine nicht unnötig Richtung Heck wandert. Andernfalls könnte das Bike sogar nach hinten wegkippen. Schwere Rucksäcke, so warnen auch Experten vom TÜV Rheinland, sind meist unangenehm für den Fahrer und führen häufig zu einer unbequemen Sitzhaltung und vorzeitiger Ermüdung.

Grundsätzlich ist das zulässige Gesamtgewicht der Maschine zu beachten. Angaben dazu stehen im Fahrzeugschein. Rechnet man das Gewicht des vollen Tanks, des Fahrers und des Sozius zusammen, ist das erlaubte Gesamtgewicht schon fast erreicht. Da muss das Gepäck unter Umständen klein ausfallen, denn aus Sicherheitsgründen darf der Grenzwert auf keinen Fall überschritten werden.

Überladene Motorräder haben einen höheren Schwerpunkt und neigen zum Pendeln. Sie sind schwer in der Spur zu halten und brechen leichter aus. Zudem verlängert sich bei erhöhtem Gewicht der Bremsweg und die Reifen heizen sich schnell auf. Gabel- und hintere Federbeineinstellung müssen der höheren Belastung angepasst, der Reifendruck auf das zulässige Maximum erhöht werden.

Mit angebauten Koffern ist auf die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit zu achten, auch wenn diese erheblich unter den möglichen Fahrleistungen liegt. Ratsam ist es, vor Urlaubsantritt eine Probefahrt mit dem bepackten Bike zu unternehmen, um sich an die veränderten Fahreigenschaften zu gewöhnen.

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