Der Freitag bei Suzuki: Eigenartig

Der Freitag bei Suzuki: Eigenartig Bilder

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(adrivo.com) Die Suzuki-Fahrer erlebten einen eigenartigen Freitag in Sepang mit einem ungewohnten Streckenbelag und schwierigem Wetter.

Eigenartig. So fasste Chris Vermeulen den ersten Trainingstag in Sepang zusammen. Da war einerseits der neue Belag, den er als recht rutschig empfand und den Bridgestone auch zum Anlass nahm, für das weitere Wochenende auf die härteren Mischungen zu setzen. Diese Wahl sah der Australier auch als die richtige an, da er ein paar Reifen fand, die ihm passten. „Sie schienen sich auf der Oberfläche gut zu verhalten und auch eine gute Haltbarkeit zu haben.“ Neben dem Streckenbelag war aber auch das Wetter etwas eigenartig, vor allem am Nachmittag, als das Training mit nasser Strecke begann und sich später eine trockene Linie abzeichnete. „Das Team hat die Maschine während der Session stark verbessert und jedes Mal, als ich rausging, fühlte sie sich besser und angenehmer an. In jeder Runde spürte ich, wie ich schneller wurde, als ich mich an die neue Oberfläche gewöhnt habe“, sagte Vermeulen.

Größere Probleme mit dem Belag hatte John Hopkins, der am Morgen glaubte, auf Glas unterwegs zu sein. Doch auch er fand die Strecke am Nachmittag um einiges besser, nachdem sie abgetrocknet war. „Wenn noch mehr Gummi drauf kommt, wird sie noch besser werden“, berichtete der Amerikaner. Seine Arbeit konzentrierte sich wegen des Untergrunds auch hauptsächlich auf die Reifen und am Setup feilte Hopkins nur wenig. Deswegen hofft er nun auf einen trockenen Samstag, damit er weiter an der Abstimmung arbeiten kann. „Ich bin aber recht zuversichtlich, dass wir die Position annehmbar verbessern können.“

Etwas mehr mit dem Setup befasste sich Nobuatsu Aoki, der mit dem GSV-R Prototypen für 2008 unterwegs ist und dabei eine Chassis-Abstimmung für Rennbedingungen erarbeiten soll. „Wir haben in Japan schon viel getestet, aber es ist nichts so wie die Abstimmungsarbeit an einem Rennwochenende. Im Moment funktioniert es ziemlich gut und wie man sehen kann, ist der Top Speed recht gut, weil die Ingenieure fleißig an der Aerodynamik der Maschine gearbeitet haben – das hilft“, erklärte Aoki. Er erwartet sich am Samstag aber noch weitere Verbesserungen und glaubt, den Rest des Wochenendes annähernd mit Vermeulen und Hopkins mitfahren zu können. „Wir müssen morgen gute Einstellungen finden und dann schauen, wie es weitergeht.“

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