Deutsche Neuwagenkäufer werden immer älter
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Im vergangenen Jahr betrug das Durchschnittsalter der Neuwagenkäufer in Deutschland 50,9 Jahre. Das ist laut dem Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen das höchste Alter seit dem Beginn der Zeitreihe 1995. Damals waren die Käufer im Schnitt 46,1 Jahre alt, was bezogen auf 2010 einem Anstieg von rund zehn Prozent entspricht. Sollte sich dieser Prozess in der selben Weise fortsetzen, so wird das Durchschnittsalter im Jahr 2020 etwa 53,1 Jahre betragen.

Momentan sind 29 Prozent der Neuwagenkunden über 60 Jahre alt, 11,3 Prozent haben gar das 70. Lebensjahr überschritten. Die immer älter werdenden Kunden schlagen sich in einen Rückgang der Neuwagenverkäufe um zirka 100 000 Einheiten auf 3,18 Millionen Einheiten im Jahr 2020 nieder. Denn spätestens ab dem 60sten Lebensjahr reduziert sich die durchschnittliche Fahrleistung stetig.

Der Hauptgrund: Diese Altersschicht scheidet aus dem Berufsleben aus, damit entfallen die täglichen Wege zur Arbeitsstätte. Weitere Gründe sind im generellen Rückgang der jährlichen Fahrleistung sowie in der sinkenden Bevölkerungszahl zu suchen.

Eine entsprechende Tendenz ist auch im westlichen Europa zu beobachten. Das resultiert in einem Rückgang der Nachfrage um 400 000 Fahrzeuge in zehn Jahren auf dann 13,9 Millionen Autos.

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