Die Zukunft der Mobilität – so ticken Millennials
Die Zukunft der Mobilität - so ticken Millennials Bilder

Copyright: Ford,Ford

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Wohin geht die Reise bei der Mobilität? Wie wollen junge Menschen künftig von A nach B kommen? Spielt das Auto bald noch eine entscheidende Rolle – oder landet es auf dem Abstellgleis? Fragen, mit denen sich die „Automotive Zeitgeist Studie 2.0“ beschäftigt, die Ford in Auftrag gegeben hat. Mit spannenden Ergebnissen.

Pragmatismus statt Prestige

Befragt wurden vom Frankfurter Zukunftsinstitut schwerpunktmäßig „Millennials“, das sind die heute 18- bis 34-Jährigen. Die haben einen völlig anderen Blick auf Autos und Personenbeförderung als noch die „Generation Golf“ oder die Baby-Boomer und ihre Eltern. Nicht mehr Autobesitz und Prestige sind die Hauptthemen, sondern die passende Auto-Nutzung. Was sich schon dadurch äußert, dass 47 Prozent der 18- bis 34-Jährigen im Carsharing einen Schritt zur Lösung der aktuellen Verkehrsprobleme sehen. Jeder Zehnte von ihnen, der kein eigenes Auto besitzt, nutzt bereits entsprechende Angebote. Das ergibt auf Deutschland hochgerechnet mehr als 1,5 Millionen Millennials, die Carsharing betreiben.

Umweltschutz selbstverständlich

Wo die Reise hingeht, zeigt diese Zahl: Vier von zehn der Befragten finden Elektroautos „cool“. Trendforscher Thomas Huber führt diese hohe Akzeptanz darauf zurück, dass die Millennials die erste Generation sind, die komplett mit der Öko-Idee aufgewachsen ist. Umweltschutz ist für sie ein selbstverständliches Gut auch bei der motorisierten Fortbewegung, ein niedriger Verbrauch rangiert deutlich vor Höchstgeschwindigkeit, PS-Zahlen oder Hightech-Ausstattung.

Nutzen geht vor Spaß

Eine allgemeine Abkehr vom Auto konnte Trendforscher Huber definitiv nicht feststellen. Vielmehr gehört es für den Nachwuchs zum Mobilitätsmix einfach dazu, 60 Prozent der Befragten fahren gerne Auto. Für drei Viertel ist der fahrbare Untersatz ein Garant für Flexibilität. Gut die Hälfte nutzt das Auto an mindestens fünf Tagen pro Woche, 69 Prozent haben mindestens ein Auto. Weg von den Emotionen und hin zu praktischen Aspekten – das ist die grundsätzliche Einstellung der jungen Autofahrer. Nutzwert bevorzugen 78 Prozent, den Spaß sehen nur 22 Prozent als wichtiger an.

Am Zahn der Zeit muss es sein

Intelligent muss ein Auto auch sein. Also mit den nötigen Zutaten für eine möglichst gute Navigation oder mit Parkassistenten ausgestattet sein. Konnektivität ist bei den jungen Autofahrern ein großes Thema, „always online“ auch auf Rädern fast schon eine Selbstverständlichkeit. Der eigene Wagen dienst als Fortsetzung des Smartphones, der Hifi-Anlage und des heimischen Computers. „Es ist eine Herausforderung, das richtige Auto mit den passenden Features zu entwickeln“, so Wolfgang Kopplin, Direktor Marketing und Verkauf von Ford Deutschland.

Finanzierung des Führerscheins durch den Autohändler

Der Autokauf wird immer interaktiver, das Internet immer wichtiger. Ford versuche, so Kopplin, den Abschluss dieses Prozesses letztlich doch ins Autohaus zu führen. Wobei bei der Studie deutlich wurde, dass die Kunden der Zukunft gerne Pakete rund ums Auto angeboten bekommen würden: Etwa die Möglichkeit, im Urlaub einen anderen Wagen zu nutzen, sogar die Finanzierung des Führerscheins durch den Autohändler können sich Millennials vorstellen.

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