Dieses Auto fährt mit Menschen-Kot
Dieses Auto fährt mit Menschen-Kot, Bild von: Wessex Water Bilder

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Eine umweltfreundliche Variante?, Bild von: Wessex Water Bilder

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Die Idee hinter dem Bio Bug, Bild von: Wessex Water Bilder

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Wer heutzutage ein umweltbewusstes Auto fahren will, der schafft sich in der Regel einen Elektro-Wagen an – schließlich gelten die elektronisch betriebenen PKWs als die Zukunft der klimafreundlichen Autoindustrie. Dabei liegt die einfachste Lösung so nah bei uns – in der Toilette. Das beweisen nun ein paar englische Autohersteller. Die Erfinder des Bio-Bugs bringen ihr Auto mit Hilfe von Methangas zum Laufen. Gewonnen wird der Kraftstoff aus menschlichen Fäkalien.

Stinkige Angelegenheit?

Pfui Teufel, wird sich jetzt sicher der ein oder andere Autofahrer denken. Aber keine Sorge, der Bio-Bug riecht nicht. Dabei wird der Kraftstoff des Mistkäfers direkt aus den Kläranlagen der Firma Wessex Water gewonnen. Bis jetzt geht das Konzept ganz wunderbar auf. Nur 70 Toilettengänge sind nach Angaben der Kläranlagen-Betreiber nötig, um eine Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern zu garantieren.

[foto id=“315197″ size=“small“ position=“left“]Wie funktioniert das?

Zugegeben: Die Idee, Fahrzeuge mit Methangas anzutreiben ist nicht neu. Allerdings ist es tatsächlich das erste Mal, dass eine Firma sich traut, ihre Erfindung mit menschlichem Kot anzutreiben. Dabei wird dem bei der Zersetzung und Gärung der Fäkalien gewonnenen Gasgemisch das Kohlendioxid entzogen. So entsteht eine reinere Form von Methan, die die Fahrleistung des Autos nicht mehr beeinträchtigt. Der Fahrer werde keinen Unterschied mehr zu einem normalen Beetle spüren, verspricht der Chef der Firma Geneco, die die Methode erfunden hat.

[foto id=“315198″ size=“small“ position=“right“]Wirklich so umweltfreundlich?

Klar ist, hundertprozentig umweltfreundlich ist der Bio-Bug nicht, denn auch bei der Verbrennung von Methangas entsteht klimaschädliches Kohlendioxid, allerdings deutlich weniger als beim Verbrennen von Benzin. Aber auch der Bio-Bug braucht wenigstens ein bisschen Benzin, sonst kann der Motor nicht gestartet werden. Die Erfinder des Beetles sind trotzdem optimistisch. Sollten die nächsten Probefahrten positiv verlaufen, will Geneco alle seine Fahrzeuge durch Menschenkot antreiben lassen. Nase zu und durch.

 

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