Dovizioso wechselt zu Repsol Honda: Ein Traum wird wahr
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(motorsport-magazin.com) Die Bekanntgabe war für Motegi erwartet worden und sie passierte dann auch in Motegi. Honda hat am Freitag offiziell bekannt gegeben, dass Andrea Dovizioso ab kommendem Jahr im Repsol Honda Werksteam an der Seite von Dani Pedrosa unterwegs sein wird. Für Dovizioso war das nicht nur die Belohnung für eine starke Rookie-Saison, sondern auch für die jahrelange Treue zu dem Hersteller. "Andrea ist seine ganze Karriere mit Honda-Maschinen gefahren und hatte dabei in allen Kategorien des Grand-Prix-Sports Erfolg. Er hat einen 125er-Titel und einige erfolgreiche Saisonen in der 250er-Klasse gesammelt. Wir glauben, Andrea ist nun bereit für die Herausforderung, die 2009 auf ihn wartet", meinte Masumi Hamane, Präsident der Honda Racing Corporation (HRC) und lobte das Talent des Italieners. "Sein fünfter Platz in der Weltmeisterschaft spricht für sich."

Dovizioso selbst war natürlich froh, dass er nach sieben Grand-Prix-Jahren mit Honda die Chance bekommen hat, in die Spitzenmannschaft aufzurücken. "Das ist ein Traum, der wahr wird, ich bin sehr glücklich." Er meinte, dass es für ihn wohl der beste Schritt war, erst ein Jahr bei einem Satelliten-Team Erfahrung zu sammeln, obwohl er zugeben musste, dass er nach wie vor lernt. "Als ich von den 250ern gekommen bin, habe ich schnell ein gutes Gefühl für die MotoGP gefunden – auf der Viertakter mit der ganzen Elektronik -, aber 100 Prozent aus diesen Maschinen zu holen, ist etwas ganz Anderes."

Denn Dovizioso hat erkannt, wie viel Arbeit am Setup und der Entwicklung notwendig ist, damit auch alles passt und man siegfähig ist. "Deswegen muss man in einem Werksteam sein. In der 125er und 250er gibt es nicht so viel Entwicklung, in der MotoGP dafür aber immer sehr viel. An einer MotoGP-Maschine kann man alles ändern, also ist es ein echt harter Job, da man immer darüber nachdenkt, was man tun muss, um schneller zu sein. Es ist nicht nur der Fahrstil und die Linien, man muss an alle Aspekte der Maschine denken, vor allem die Elektronik, die für mich dieses Jahr eine neue Welt war", sagte er. Nichtsdestotrotz freute er sich darauf, im kommenden Jahr ein noch größeres Abenteuer anzugehen, denn mit der Maschine im Werksteam wird der Druck auch nicht kleiner.

adrivo Sportpresse GmbH

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