E-Autos und Plug-in-Hybride knapp ein Fünftel günstiger als im Vorjahr
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Die weltweiten Verkäufe von Elektro-Autos und Plug-in-Hybriden werden 2013 um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf etwa 180 000 Pkw ansteigen. Bis 2018 wird der Absatz dieser Fahrzeuge laut einer Studie von Frost and Sullivan voraussichtlich 2,7 Millionen Fahrzeuge erreichen.

Einer der Hauptfaktoren für das Wachstum sind die sinkenden Anschaffungspreise, die im laufenden Jahr gegenüber 2012 bereits um über 18 Prozent gesunken sind. Für einen weitere Preisverfall soll die Einführung von rund 15 neuen Modellen im Verlauf des kommenden Jahres und damit eine Intensivierung des Wettbewerbs sorgen. Darüber hinaus sind die Kosten für Lithium-Ionen-Batterien in den letzten fünf Jahren um 20 Prozent bis 40 Prozent gesunken. Daher konnten die Fahrzeughersteller die Preise für ihre Elektrofahrzeuge senken und die Abnahme auf dem Markt auch ankurbeln.

Neben den Preisen spielt auch die Ladeinfrastruktur eine entscheidende Rolle. Für eine Verbesserung hat hier seit Beginn des Jahres die Vereinheitlichung der Steckverbinder für das Schnellladen mit Gleichstrom gesorgt. Außerdem arbeiten derzeit mehr als zehn Autohersteller an Möglichkeiten zum induktiven Laden ohne Kabel. Die Normung wird voraussichtlich im Jahr 2014 bekannt gegeben.

Auch haben die Regierungen mehrerer Länder die Anreize und Steuervorteile für die Käufer von Elektrofahrzeugen auf das Jahr 2015 und später versprochen. Skandinavien führt die Entwicklung an, wobei Norwegen seine Marktdurchdringung mit Elektrofahrzeugen allmählich auf über drei Prozent im Jahr 2013 erhöhen konnte. „Europa hat beinahe zwei Milliarden Euro in verschiedene Forschung- und Entwicklungsprojekte investiert, die vom Antriebsstrang bis zum Stromnetz für Elektrofahrzeuge reichen“, sagt Studienleiter Anjan Hemanth Kumar. „Zusätzliche Entwicklungen in der Batterietechnologie in den Vereinigten Staaten, China und Europa werden die Energiedichte verbessern und die Kosten weiter senken.“

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