E-Bike-Antrieb von Continental – Mit Mittelmotor auf den Pfaden von Bosch
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 Mit der Lösung zielt Continental auf das Premium-Segment der E-Bikes. Bilder

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Nachdem sich Bosch innerhalb kürzester Zeit eine führende Rolle als Motorenlieferant für E-Bikes gesichert hat, will sich nun auch Continental in diesem stürmisch wachsenden Segment etablieren und bietet Fahrradherstellern ein komplettes System an, das, wie beim offensichtlichen Vorbild, aus Mittelmotor Display, Steuereinheit und Batterie besteht.

Die Antriebseinheit ist modular gestaltet, kleiner und leichter als die Konzepte der Mitbewerber. Mit der Lösung zielt Continental auf das Premium-Segment der E-Bikes.[foto id=“507742″ size=“small“ position=“right“] Der kleine Motor wiegt lediglich 3,4 Kilogramm und ist direkt im Rahmen integriert, sodass er sich besonders harmonisch zuschalten soll. Über die Leistungswerte gibt es noch keine Informationen. Die Fahrradhersteller können das System ihren individuellen Ansprüchen entsprechend integrieren. Daher sind Gepäckträger-Akkus ebenso möglich wie besonders dezent im Unterrohr platzierte Batteriepakete. Außerdem sind die Akkus in unterschiedlichen Kapazitäten lieferbar. Um Händler und Hersteller zu unterstützen, plant Continental den Aufbau eines eigenen Servicenetzes.

„Unsere Kunden in der Zweiradindustrie erhalten ein optimal abgestimmtes System aus hochwertige Komponenten“, erklärte Antriebsspezialistin Regina Arning von ContiTech Power Transmission bei der Vorstellung der Technik in Hannover. Fahrrad-Produzenten, die sich für den Conti-Antrieb entscheiden, müssen ihre Standardrahmen nicht in der Länge verändern und können die Technik einfach integrieren. Bei der Entwicklung des Antriebs arbeitete Conti mit dem Spezialisten Benchmark Drives zusammen.

Bereits vor zwei Jahren hatten die beiden Partner das Conti Drive System vorgestellt. Die neue Antriebstechnik benötigt dank des eingesetzten Zahnriemens und spezieller Antriebsscheiben keine aufwendige Ölschmierung und funktioniert wartungsfrei und umweltschonend. Der Riemen besitzt besonders große Zähne, sodass eine entsprechend hohe Übersprungsicherheit entsteht und eine geringere Vorspannung als bei anderen Systemen notwendig wird. Dadurch werden die Komponenten weniger beansprucht, wodurch das System, meint wenigstens Continental, eine besonders lange Lebensdauer aufweisen soll. Außerdem ist es leicht zu montieren und bietet gleichzeitig einen wesentlich leichteren Tritt in die Pedale. Die ersten Serienräder mit dem Conti-Antrieb werden spätestens im kommenden Jahr bei den Händlern stehen.

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