E-Mobile: „Sauber, aber nicht rein“
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Elektroautos heben das Image. Viele der in diesem Jahr fast 1 400 BMW i3-Käufer in Deutschland haben sich wegen des Umweltschutzes für den CityStromer entschieden. Doch wenn die Nutzer nicht Strom aus erneuerbaren Energie wie Sonnen-, Wind- und Wasserkraft tanken, gilt der alte Waschmittel-Werbespruch für ihre Fahrt: „sauber, aber nicht rein“. Denn kommt der Strom aus herkömmlichen Kraftwerken mit hoher CO2-Emission.

Aber auch die Produktion der Materialien wie Stahl, Alu und Kunststoff schluckt Energie, die CO2 entwickelt. Das gilt auch für die Fertigung der Autos. Für umweltbewusste Kunden zählt aber, wenn der Schadstoffausstoß und der Energieverbauch auf das minimalste beschränkt bleibt. BMW hat dies bei seinem i3 von der Konzeptphase an bis in die Produktion des i3 berücksichtigt beziehungsweise umgesetzt: die CO2-Emissionen klein gehalten, Recycling-Materialien sowie nachwachsende [foto id=“521101″ size=“small“ position=“right“]Rohstoffe eingesetzt und im Fertigungprozess nur mit erneuerbaren Energien gearbeitet. Das macht den i3 auch über den eigenen Stromverbrauch hinaus zum „Saubermann“.

Leichte Autos verbrauchen weniger Kraftstoff. Das gilt ebenso für Elektroautos. Deshalb ist der Leichtbau beim i3 so ausgeprägt. Die Karosserie besteht aus Kohlenstofffaser-verstärktem Kunststoff (CFK). Die Fasern werden im Werk Moses Lake, Washington State (USA), zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie hergestellt. Ebenso stammen weitere Kunststoffe zu 25 Prozent aus Recycling-Material. So wird am Einsatz von Rohstoffe gespart. Beim Leichtbauwerkstoff Alu wird überproportional die CO2-Emission dadurch gesenkt, dass sogenanntes „Sekundär-Aluminium“ – also recyceltes Al – verwendet wird. Beim BMW i3 stammen 80 Prozent des Alu aus Recycling-Material. Das kommt aus sortenrein getrennten Produktionsreststoffen. Nur 20 Prozent ist Primär-Aluminium, das wiederum mit erneuerbarer Energie erzeugt wird. Daraus werden auch die meisten Bleche und Profile hergestellt. Dafür musste der Werkstoff geprüft werden. Der TÜV Süd zertifiziert das Aluminium und bestätigte die erwartete Qualität.

Im BMW-Produktionswerk des i3 in Leipzig werden Leichtbau und Nachhaltigkeit groß geschrieben. Dort werden die Elektroautos vergleichsweise mit 50 Prozent weniger Energie hergestellt als anderswo. Ebenso wurde der Wasserverbrauch um 70 Prozent gegenüber der konventionellen Fahrzeug-Produktion gesenkt. Darüber hinaus stammt der benötigte Strom für das i3-Werk insgesamt aus erneuerbaren Energien. Ein guter Start für den „Saubermann“ im Kleinwagenformat – und für eine saubere Zukunft, oder?Wolfgang Pester/mid

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