Alfa Romeo

Eintracht Alfa: Eine Automobilmarke im Fußball-Trainingslager in Italien
Eintracht Alfa: Eine Automobilmarke im Fußball-Trainingslager in Italien Bilder

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Kuh mit goldenen Skischuhen beim Bahnhof von Bardonecchia. Bilder

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Im Blickpunkt: Frankurts neuer Trainer Thomas Schaaf. Bilder

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Malerisches Ladenschild in Bardonecchia. Bilder

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Gemeinsame Alfa-, Eintracht- und Bardonecchia-Leidenschaft: One Team. One Camp. One Passion. Bilder

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Im idyllischen Ortskern von Bardonecchia. Bilder

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Mit Adler Attila oben auf der Rückseite des Eintracht-Busses. Bilder

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Figurengruppe vor kirchlichem Gebäude in Bardonecchia. Bilder

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Offizielles Wappen für das Trainingslager der Eintracht in Italien. Bilder

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Auf dem Sonnenplateau Pian del Sole oberhalb von Bardonecchia. Bilder

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Alfa-Romeo-Giulietta als Quadrifoglio Verde vor Eintracht-Frankfurt-Bus. Bilder

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Sportliches Alfa-Trio: 4C, Mito und Giulietta vor dem Palazzo delle Feste. Bilder

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Bardonecchia – Zur Vorbereitung auf die neue Saison hat Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt gerade ein Trainingslager in Italien abgeschlossen. Alfa Romeo als neuer Hauptsponsor und die kleine Gemeinde Bardonecchia in den Bergen des Piemont haben die Eintracht dabei unterstützt, Motto „One Team. One Camp. One Passion.”

Zeit für einen Capuccino[foto id=“522043″ size=“small“ position=“right“]

Turin, Flughafen Caselle. „Alles ist gut“, sagt Alfa-Romeo-Deutschland-Sprecher Sascha Wolfinger nach der Ankunft aus Frankfurt, auch wenn die beiden Giulietta und der Mito, in die wir für die Weiterfahrt eigentlich umsteigen sollen, noch etwas auf sich warten lassen. Verspätungen können aber auch ihr Gutes haben. So bleibt jedenfalls Zeit für einen morgendlichen Capuccino oder Espresso. Schließlich sind wir in Italien!

Nicht weit bis Bardonecchia

Die Verzögerung ist nicht der Rede wert. Die drei Alfa sind erst über Nacht von Deutschland aus überführt worden. Grund: Ferien auch bei der Fiat/Chrysler-Tochter in Italien. Und überhaupt ist es nach Bardonecchia gar nicht so weit, 90 Kilometer, eine Stunde vielleicht. Die Berge sind schon von Turin aus, der Hauptstadt des Piemont, gut zu sehen. Über die Autostrada 32 geht es an Rivoli und Oulx vorbei einfach Richtung Osten. Noch einen Tunnel weiter – und man ist in Frankreich.

Über die Fiat/Juventus-Schiene[foto id=“522044″ size=“small“ position=“left“]

Dass die Eintracht für ein paar Tage im oberen Susatal in Bardonecchia Quartier bezieht, hat offenbar mit Fiat und Juventus zu tun. Denn auch die Kicker aus Fiats Stammsitz Turin, deutet zumindest Bürgermeister Roberto Borgis an, stimmen sich hier in über 1310 Metern Höhe mehr oder weniger regelmäßig auf wichtige Spiele und auf Spielzeiten der ersten italienischen Fußball-Liga, der Seria A, ein. Kein Wunder, die Luft ist klar. Und außerdem scheint es, als schalte der beschauliche 3200-Seelen-Ort selbst im Urlaubsmonat August noch einen Gang zurück.

Wandern und Wintersport

Bardonecchia versteht sich freilich auch mehr als Wintersportort. Im benachbarten Melezet fanden 2006 die olympischen Snowboard-Wettbewerbe statt, im Luftlinie nicht einmal 20 Kilometer entfernten Sestriere die alpinen Skirennen. Wer auf den Col de Sommeiller will, mit 3000 Metern immerhin zweithöchster Punkt in den Alpen für zweispurige Fahrzeuge, kann dies von Bardonecchia aus tun. Der Ort ist zudem Ausgangspunkt des hochalpinen „Alta Via Val di Susa“-Weitwanderwegs, auf dem man über das Mont-Cenis-Plateau und über Rocciamelone hinunter ins untere Susatal gelangt. Wanderungen zum fast 3180 Meter hohen Wallfahrtsberg Mont Thabor in Frankreich sind ebenso möglich. Das Dorf liegt an der Tour-de-France- und Giro-d’Italia-Strecke.

Viele Gemeinsamkeiten[foto id=“522045″ size=“small“ position=“right“]

Es ist Mittag. Von den Temperaturen her nicht zu heiß, eher angenehm warm. Ein leichter Wind weht. Die Sonne scheint. Mit dem Sessellift fahren wir zum 1500 Meter hoch gelegenen Sonnenplateau Pian del Sole hinauf. Wenn nur der dort im Freien vom Barbeque-Grill servierte Fleischteller nicht so üppig und so deftig wäre! Gespräch über die Alfa/Eintracht-Verbindung. Dass die Kooperation im Zeichen der Alfa-Schlange und des Eintracht-Adlers auf „mindestens drei Jahre“ angelegt ist. Dass beide, der Fiat-Konzern in Turin und die Eintracht in Frankfurt, 1899 gegründet worden sind. Dass die Marke Alfa 1910 in Mailand aus der Taufe gehoben worden ist, der heutigen Partnerstadt Frankfurts. Dass überhaupt Spurtstärke, Schnelligkeit, Wendigkeit und ein kurzer Anhalteweg für einen Fußballer genauso wichtig sind wie für ein Auto.

Nach Genua gegen Alessandria

Unten, auf dem kleinen Sportplatz im Ort mit den provisorisch schon aufgebauten Zusatztribünen, hat Thomas Schaaf derweil bereits seit 10 Uhr wieder zum Training gebeten. Der langjährige Ex-Coach von Werder Bremen, erst seit Anfang Juli bei der Eintracht im Amt, erklärt viel, berichten begleitende Sportjournalisten-Kollegen hinterher, lässt Standardsituationen wie Eckbälle, Freistöße und zügiges Umschalten von der Defensive in die Offensive üben. Im zweiten Testspiel nach der 4:2-Pleite am Samstag zuvor gegen Sampdoria Genua aus der Seria A ist im Rahmen der italienischen Reise der Frankfurter an diesem Dienstag noch eine weitere Partie vorgesehen, diesmal gegen Alessandria Calcio. Rund 400 Zuschauer, darunter etwa 60 Eintracht-Fans, sehen am späten Nachmittag die Begegnung zwischen den Piemontesern, die gerade in die dritte Liga des Landes aufgestiegen sind, und den Hessen, die in der neuen Saison nicht wieder abstiegsbedroht so zittern wollen wie vorher.[foto id=“522046″ size=“small“ position=“left“]

Das Recht auf Erfahrungen

Am Ende gewinnt Frankfurt 3:2 – auch durch zwei Eigentore des Gegners. Die Trainingseinheiten stecken offenbar noch in den Knochen. Viele Fragen bleiben offen. Zuerst findet die Eintracht fast überhaupt nicht statt, in Halbzeit zwei schiessen und köpfen Alessandria-Spieler gleich zweimal kurz hintereinander in die falsche Richtung in den eigenen Kasten, was Luca D’Angelo, den Coach der „Grauen“, wie die „I Grigi“ wegen ihrer Vereinsfarbe genannt werden, dazu veranlasst, die Hände überm Kopf zusammenzuschlagen. Trainer Schaaf bilanziert, man habe die Reise unternommen, um Spiele zu machen und im Training weiterzukommen. Vieles werde verändert. Die Mannschaft habe das Recht, „gewisse Erfahrungen“ zu sammeln. Man müsse sich zudem „erst einmal kennenlernen“, zitiert die offizielle Eintracht-Seite im Internet den Coach – gut eine Woche vor dem Pokalspiel bei Victoria Berlin, gut zwei vor dem Bundesliga-Auftakt zu Hause gegen Freiburg.

Im Palazzo delle Feste

Am Abend Gala-Dinner in Bardonecchias Palazzo delle Feste. Es gibt Fleisch Fassone, Rosé-Kalbfleisch mit Thunfischsauce, Carpaccio von marinierten Forellen, danach Kartoffelkuchen auf kleinem Gemüse mit Tomatecreme, weiter kleine Agnolotti-Nudeln mit Füllung, Kalbsfilet im Sommerheu mit Clara-Kartoffeln, Bicerin aus Kaffee, Schokolade und Sahne und, natürlich, Weine aus dem Piemont. Gastgeber und Gäste finden nette Worte, tauschen Geschenke aus. Einer der Offiziellen aus Bardonecchia sagt patriotisch, dass er eigentlich nur noch einen Club mehr mag, nämlich Juventus Turin. Doch hätten Juve und die Eintracht immerhin eines gemein, die Farben Weiß und Schwarz im Emblem.[foto id=“522047″ size=“small“ position=“right“]

Adler Attila und das Entchen

Am nächsten Morgen. Die Eintracht-Koffer sind gepackt, werden im Mannschaftsbus verstaut, den Attila quer über die Rückseite mit seinen scharfen Adleraugen nach hinten bewacht, während ein Eintracht-Fan ihm für ein Erinnerungsfoto schnell noch sein Eintracht-Entchen vor den Schnabel hält … Gleich geht es zum Flughafen nach Turin und von dort weiter im Flieger nach Frankfurt. Vor den wenigen Geschäften und Lokalen im stillen Zentrum des Dorfes bleiben rot-schwarze Eintracht-Trikots mit der Aufschrift „Willkommen“ zurück. Und rote Alfa-Fähnchen, auf denen „Bardonecchia Training Camp“ steht. Nur der Platz vor dem Palazzo delle Feste, zugleich Centro Congressi, ist noch nicht ganz leer. Drei sportliche Alfa werden dort präsentiert. Es sind dies ein roter 4C sowie ein Mito und eine Giulietta im modisch-dunkelgrauen Sonderlack.

Zum Abschluss noch Inter

Dem Eintracht-Tross, jetzt auf dem Weg zur bereits ausverkauften Saisoneröffnung und dem Spiel um den „Frankfurt Main Finance Cup“ zum Abschluss der italienischen Woche gegen Inter Mailand, müsste das Trio am Vorabend eigentlich ebenfalls aufgefallen sein. Jetzt nähert sich eine weiße Giulietta. Eine Scheibe geht herunter. Jemand hält das automobile Stillleben mit der Kamera fest. „Alles ist gut.“

Info Piemont I[foto id=“522048″ size=“small“ position=“left“]

Das norditalienische Piemont, übersetzt „Am Fuß der Berge“, ist nach Sizilien mit rund 25 400 Quadratkilometern die flächenmäßig größte Region des Landes. Neben der Hauptstadt Turin gelten Novara, Alessandria, Asti und Cuneo als weitere Zentren. Das Piemont gliedert sich in die auf italienischer Seite vom 4618 Meter hohen Monte Rosa geprägte Alpenregion, zu der auch das Susatal mit Bardonecchia gehört, in die Po-Ebene, wo die meisten der etwa 4,4 Millionen Piemonteser leben, und ins Hügelland, wo berühmte Weine wie Barolo, Barbera oder Barbaresco wachsen. Bekannt sind auch die Gegenden um Monferrato, Langhe und Roero, woher neben guten roten auch fruchtig-spritzige weiße Tropfen stammen. Überhaupt ist das Piemont eine Genussregion, wobei es in den Bergen kulinarisch doch eher deftiger zugeht.

Info Piemont II

Beste Reisezeiten sind Frühjahr und September/Oktober, wenn es nicht zu heiß ist. Vor allem im Herbst, der Zeit der Weinlese und der Trüffel, kommen Gourmets im Piemont auf ihre Kosten, in der kalten Jahreszeit in den Bergen eher die Wintersportler. Wir waren in Bardonecchia im Hotel Rive (vier Sterne, 77 Zimmer/Suiten, funktionelle Einrichtung, am Ortsrand zu Füßen des Pian del Sole, www.hotelrive.it) untergebracht. Information: Italienische Zentrale für Tourismus Enit, Barckhausstraße 10, 60325 Frankfurt/Main, Telefon 069-237434, www.enit.de.

Service Auto

Die Fahrt von Turin nach Bardonecchia fand in den neuen Alfa-Romeo-Quadrifoglio-Verde Mito und Giulietta statt. Der Mito mit dem 125/170 kW/PS starkenr 1,4-Liter-Turbobenziner ist ab 23 700 Euro zu haben, die Giulietta mit dem 177/240 kW/PS starken 1,8-Liter ab 32 500 Euro. Beide sind 219 und 240 Stundenkilometer schnell, sollen im Mix mit Sechsgang-Doppelkupplungsbox rund fünfeinhalb und um die sieben Liter verbrauchen. Wer mit dem Auto von Deutschland aus ins Piemont will: Schnellste Anfahrtswege sind Gotthard oder Brenner. Rund 735 Kilometer sind es von Frankfurt/Main über Basel, Bern, an Lausanne und Verbier vorbei bis Turin. In Ortschaften gilt in Italien Tempo 50, 90 außerhalb und auf Staatsstraßen sowie 130 auf Autobahnen. Zur Kasse geben wird man mautmäßig an fast jeder Autobahnausfahrt. Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Turin ist größter Flughafen im Piemoent, bis Mailand als weiterem wichtigen Flug- und Bahnknoten ist es nicht weit.

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