Wenn die Zahlen sprechen

Elektroauto schlägt Verbrenner bei den Kosten
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Elektroautos haben es schwer in der öffentlichen Wahrnehmung. Die Vorurteile zu wenig Reichweite, zu lange Ladezeiten, zu wenig Fahrspaß und überhaupt sind die Modelle viel zu teuer, halten sich hartnäckig. Zwar interessieren sich, behaupten wenigstens viele Umfragen, immer mehr Zeitgenossen für ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug, doch einmal im Verkaufsraum entscheiden sich die meisten dann für ein konventionell angetriebenes Auto.

Fakten lösen Vorurteile ab

Bei genauer Betrachtung werden Elektromobile besonders bei den Kosten immer interessanter. Die Reichweiten liegen inzwischen bei durchaus alltagstauglichen Werten – mit Ausnahme der von vorneherein als Citymobile entwickelten Modelle. Und auch die benötigen zumeist nur eine Aufladung pro Woche.

Fahrspaß stellt sich schnell ein, wenn man einmal das von Null an vorhandene maximale Drehmoment nutzt. Auch die Ladezeiten haben sich deutlich verkürzt, seitdem Schnellladesäulen flächendeckend aufgebaut werden. Der Opel Corsa-e zum Beispiel benötigt, entsprechend ausgerüstet, gerade eine halbe Stunde, um zu 80 Prozent aufgeladen zu werden.

Bleiben die Kosten. Auf den ersten Blick sind Elektromobile in der Tat kostspieliger als vergleichbare, konventionell angetriebene Verbrenner. Doch eben nur auf den ersten Blick. Um die tatsächlichen Kosten zu vergleichen, ist ein wenig Mathematik hilfreich. Das ist zwar lästig, lohnt sich aber, um die realen Kosten zu ermitteln.

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Rechenbeispiel Opel Corsa-e

Der Opel Corsa-e zum Beispiel kommt bei entsprechender Fahrweise auf eine realistische Reichweite von rund 250 Kilometern. Nach WLTP sind es 337 Kilometer. Damit lassen sich die alltäglichen Fahrten problemlos erledigen, und wenn etwas weitere Ziele angesteuert werden, helfen die verschiedenen Ladeoptionen.

Die Anschaffungskosten von 29.900 Euro verringern sich dank der staatlichen Förderung auf 23.330 Euro. Damit ist der 136 PS (100 kW) starke Corsa-e 110 Euro preiswerter als der vergleichbare Corsa 1,2 DI Turbo mit 130 PS (96 kW), der mit 23.440 Euro in der Preisliste steht.

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Unterhalt: elektro-Corsa schlägt Benzinvariante

Während der Benziner pro Jahr mit 94 Euro Kfz-Steuer das automobile Budget belastet, liegt die steuerliche Belastung bei der Elektrovariante bei Null; gerechnet über zehn Jahre ergibt das einen Vorteil von 940 Euro. Die Energiekosten, so die Rechnung der Opel-Experten erreichen beim Benziner 2453 Euro pro Jahr bei einem Durchschnittsverbrauch von 5,8 Litern (1,41 Euro pro Liter E10) und 30.000 Kilometern pro Jahr. Sie liegen damit um 916 Euro über dem Wert der Elektrovariante (16,8 kWH à 30,5 Cent je kWh).

Vorteile als Firmenfahrzeug

Wenn der Elektro-Corsa als Dienstwagen genutzt wird, baut die E-Version ihren Vorsprung weiter aus. Dank der steuerlichen Bevorzugung der Elektrofahrzeuge liegt die steuerliche Belastung bei 592 Euro pro Jahr, der Benziner kommt auf 2332 Euro, was unter dem Strich in der Summe aus Energiekosten und steuerlicher Belastung einen Vorteil von 2656 Euro im Jahr ergibt.

Bei den monatlich laufenden Kosten liegt der Benziner bei 111,57 Euro, der Elektro-Corsa kommt in dieser Wertung auf 64,88 Euro und schlägt auch den Dieselantrieb, der auf 92,40 Euro kommt.

Demnächst wird Opel seinen Interessenten einen dynamischen Kostenrechner als Teil des Online-Konfigurators anbieten, um den Weg durch den Zahlendschungel zu erleichtern und so alle verfügbaren Motorisierungen vergleichbar zu machen.

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