Elektronische Helfer für die Autofahrt im Winter

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Im Winter entfalten viele Sicherheits- und Komfortextras im Auto erst ihre volle Wirkung. Die elektronischen Helfer machen das Fahren auf Eis und Schnee deutlich einfacher und weniger gefährlich. Vor allem der Schleuderschutz ESP macht sich bei winterlichen Straßenverhältnissen schnell unverzichtbar.

Das Sicherheitssystem fängt das Auto bei gefährlichen Schleuderbewegungen ab, wie sie vor allem auf teilweise glatten Straßen drohen. Bei den meisten Neuwagen ab der Kompaktklasse gehört die Technik heutzutage zur Serienausstattung, in allen anderen Fällen werden rund 300 Euro Aufpreis fällig. Es gibt jedoch auch Situationen, wo die im ESP integrierte Traktionskontrolle kontraproduktiv sein kann.

Beispielsweise bremst die Antriebs-Schlupf-Regelung ASR durchdrehende Räder rigoros ab, was etwa beim Befahren einer schneebedeckten Steigung dazu führen kann, dass das Auto trotz durchgetretenem Gaspedal immer langsamer wird und schließlich ganz stehen bleibt.

Auch bei der Fahrt mit Schneeketten kann ein Abschalten des Systems die Traktionswirkung steigern. Bei manchen Herstellern lässt sich die Traktionskontrolle daher per Druck auf den ESP-Knopf ausstellen. Nach dem Überwinden des Hindernisses darf aber die erneute Aktivierung nicht vergessen werden, denn in normalen Fahrsituationen bietet ESP mit seiner Traktionskontrolle ein großes Sicherheitsplus.

Daher verzichten vor allem asiatische Hersteller häufig ganz auf die Möglichkeit zur Deaktivierung. Auch eine gute Beleuchtung erhöht die Sicherheit im Winter deutlich, da es auch tagsüber recht dunkel sein kann. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Helfern wie etwa Kurven- und Abbiegelicht. Das muss nicht mal teuer sein; Opel etwa bietet die Technik im Kleinwagen Corsa für rund 400 Euro auf Basis von Halogenscheinwerfern an. Diese leuchten beim Abbiegen in die Kurve und lassen so Hindernisse schneller erkennen.

Auch bei der normalen Kurvenfahrt passt sich der Lichtkegel dem Straßenverlauf an. In den oberen Fahrzeugklassen werden die Lichtassistenten mittlerweile zu richtigen Alleskönnern aufgerüstet: In der Mercedes-Benz E-Klasse etwa richten sich die Scheinwerfer automatisch an der jeweiligen Fahrsituation aus. Zu diesem System gehören neben dem Kurven- und Abbiegelicht auch ein Landstraßen- und Autobahnlicht sowie ein neues Nebellicht, das die Fahrbahnränder besser ausleuchtet.

Noch wenig verbreitet sind Nachtsichtgeräte, die bei schlechten Sichtverhältnissen ebenfalls helfen können, Hindernisse zu erkennen. Allerdings kann Schneefall das Bild beeinträchtigen. Unter anderem gibt es ein derartiges System für den BMW 7er, wo es 2 200 Euro kostet.

Deutlich preiswerter und alltäglicher sind Komfortdetails wie eine Sitz-, Lenkrad- oder Standheizung. Vor allem auf den ersten Kilometern helfen diese Extras, da der Motor noch nicht genug Wärme für die Bordheizung liefert. Der Preis für Sitz- und Lenkradheizung beträgt jeweils ab rund 200 Euro, eine Standheizung bieten Fahrzeughersteller ab rund 1 000 Euro an, in der Nachrüstung kann sie auch preiswerter zu haben sein.

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