Englische Verkehrs-Unfallstatistik falsch

Die Straßen Großbritanniens sind für Verkehrsteilnehmer nicht sicherer geworden. Seit Jahren sprechen Polizeistatistiken zwar von einem Rückgang bei der Zahl der im Verkehr verletzten Personen, doch eine Untersuchung der Universität Oxford zeigt nun ein anderes Bild.
Seit 1996 werden jedes Jahr knapp 90 von je 100 000 Bürgern des Königreiches bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder getötet, haben die Forscher bei einer Untersuchung von Krankenhaus-Statistiken herausgefunden. Das Ergebnis widerspricht klar den offiziellen Polizeistatistiken, diese gehen seit 1996 von einem Rückgang der Verletzten auf knapp 60 von 100 000 Einwohnern aus. Als eine mögliche Erklärung sehen die Forscher Fehler der Polizei bei der Unfallaufnahme. Möglicherweise wird bei vielen Unfällen auch die Polizei nicht eingeschaltet.
In Deutschland wurden laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 1996 knapp 152 von je 100 000 Einwohnern im Straßenverkehr getötet oder schwer verletzt, 2004 waren es 105 Personen je 100 000 Einwohner. Als Basis für die Daten dienen hier Zahlen der Polizei.
Eine Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) von 1993 geht jedoch von einer erheblichen Dunkelziffer bei der Zahl der Schwerverletzten aus. Die Wissenschaftler haben dort eine Krankenhausstichprobe gemacht. Demnach sind rund 45 Prozent der motorisierten Verkehrsteilnehmer, rund 70 Prozent der Fahrradfahrer sowie die Hälfte der Fußgänger in der Statistik nicht erfasst.
mid

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