Regierung kippt Designschutz

Ersatzteile sollen günstiger werden
auto.de Bilder

Copyright: Auto-Medienportal.Net/ACE

Die Bundesregierung hat gestern beschlossen, den Ersatzteilmarkt für sichtbare Karosserieteile zu öffnen. Damit wird der so genannte „Designschutz“ der Autohersteller zum Teil aufgehoben. Verbraucher sollen durch die Lockerung günstiger an neue Kotflügel, Scheinwerfer, Außenspiegel und andere äußere Fahrzeugbestandteile von freien Anbietern kommen. Dadurch könnten Reparaturen günstiger werden.

VDA will Hersteller schützen

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) kritisiert die Entscheidung des Kabinetts zur Einführung einer „Reparaturklausel“. Das Argument: Automobildesign erstrecke sich bis in kleineste Details und schließe auch Außenspiegeln, Scheinwerfern, Bleche, Türen und Stoßfänger ein. Auch den Qualitätsaspekt führt der VDA ins Feld.

Nachgebaute Ersatzteile könnten sowohl die Sicherheit als auch den Werterhalt des Fahrzeugs beeinträchtigen. Zudem beklagt der Branchenverband, dass es sich um einen deutschen Alleingang handle. Aus Gründen des Binnenmarktes hätte eine einheitliche Regelung innerhalb der EU abgewartet werden sollen. Im Übrigen liege Deutschland bei den Reparaturkosten im EU-Vergleich „preislich im unteren Bereich“.

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Fahrbericht Ford Puma 1.0 Hybrid: Nicht immer geschmeidig wie eine Raubkatze

Fahrbericht Ford Puma 1.0 Hybrid: Nicht immer geschmeidig wie eine Raubkatze

Beiß‘ nicht gleich in jeden Apfel

Beiß‘ nicht gleich in jeden Apfel

Fahrbericht BMW M235i Gran Coupé x-Drive: Ein Tastendruck genügt

Fahrbericht BMW M235i Gran Coupé x-Drive: Ein Tastendruck genügt

zoom_photo