2er Cabrio

Erste Fahrt im BMW 2er Cabrio – Kleine Erfrischung
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Schließlich kommen die gewonnenen Zentimeter den Passagieren und dem Gepäckraum zugute. Der ist in Grenzen nun variabel (Rückbank geteilt klappbar) und bietet genug Platz für den Wochenendtrip zu zweit. Bilder

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Richten soll es nun der offene Zweier, mit dem BMW vermutlich nicht nur die rund 130.000 Kunden des Vormodells, sondern auch ein paar abtrünnige Vierer-Cabriolet Fahrer wieder an den Verkaufstresen locken möchte. Bilder

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Lange mussten die Fans des kleinen offenen BMW nicht auf einen Nachfolger warten. Eine Runde im 228i zeigt, ob es soch gelohnt hat. Bilder

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Cabriolets haben bei BMW Tradition. Seit dem ersten offenen Dreier, einem Gegenentwurf zum gediegenen Saab 900 Cabriolet, haben die Münchner nichts unversucht gelassen, die Kunden mit offenen Versuchungen zu verführen. Allerdings verloren sie bisweilen das Ziel ein wenig aus den Augen, denn spätestens als der Dreier die Stoffmütze ablegte und zum Klapp-Blechdach-Vierer mutierte, war klar, dass der einstmals so jugendliche Schwung der Mittelklasse dahin war. Richten soll es nun der das BMW 2er Cabrio, mit dem die Münchner vermutlich nicht nur die rund 130.000 Kunden des Vormodells, sondern auch ein paar abtrünnige Vierer-Cabriolet Fahrer wieder an den Verkaufstresen locken möchte.
Cabriolets haben bei BMW Tradition. Seit dem ersten offenen Dreier, einem Gegenentwurf zum gediegenen Saab 900 Cabriolet, haben die Münchner nichts unversucht gelassen, die Kunden mit offenen Versuchungen zu verführen.

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Design aus einem Guß

Schon der erste Anblick des neuen Cabrios macht klar, das dieses Vorhaben gelingen könnte. Der offene Zweier glänzt mit klassischer Linienführung, kurzen Überhängen und einem knackigem Heck. Das er etwas größer ist, als sein Vorgänger und in seinen Ausmaßen in etwa an den Dreier der 90er reicht, stört kaum. Schließlich kommen die gewonnenen Zentimeter den Passagieren und dem Gepäckraum zugute. Der ist in Grenzen nun variabel (Rückbank geteilt klappbar) und bietet genug Platz für den Wochenendtrip zu zweit. Mehr Leute wollen auf längeren Strecken eh nicht mitreisen, denn im Fond ist es dann doch zu eng, zumindest dann, wenn Fahrer und Beifahrer über 1,80 Meter groß sind.

Offenfeeling pur

Einsteigen, Türen schließen und ab geht’s. Im Zweier bleiben selbst für Neueinsteiger kaum Fragen offen. Die Bedienung erschließt sich von allein und selbst, wenn alle lieferbaren Assistenzsysteme und Navi-Gadgets bestellt wurden, braucht man eigentlich keinen Blick in die Betriebsanleitung zu werfen. Es sei denn, man sucht einen Tuning Knopf für den lahmen Verdeckantrieb. Quälende 20 Sekunden dauert es, bis man den Finger wieder von dem Taster nehmen kann. Und natürlich kommt es, wie es kommen muss. Bei der Bedienung während der Fahrt steigt die Geschwindigkeit des Verkehrs auf über 50 km/h, worauf die sensible Elektronik den Vorgang erstmal anhält. Irgendwie uncool, so mit halb offenem Verdeck zum Verkehrshindernis zu werden, aber die Vorschriften wollen es halt so. Ist das Dach erstmal unter der soliden Klappe verschwunden, gibt es als Entschädigung eine Ladung Frischluft. Dreier Cabriolet Fahrer der ersten Stunde werden erfreut feststellen, dass der offene Zweier ihnen genau dieses längst vergangene Flair eines kleinen unkomplizierten Offen-Autos zurückbringt, wie es einst im E 30 zu spüren war. Die Intensität des Sturmes kann man dabei mit den Fenstern und dem Windschott steuern. Von seichter Brise, bis Orkan ist alles drin.
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Kraft ja, Sound nein.

Orkan auch im Motorenabteil, denn da arbeitet im Falle des 228i ein aufgeladener Vierzylinder-Benziner mit stattlichen 245 PS. Gekoppelt mit dem 8-stufigem Automatikgetriebe geht es binnen 6,0 Sekunden auf 100 km/h und natürlich läuft das Cabriolet auch 250 km/h Spitze- allein es fehlt das Flair. Sound, sonst eine Domäne bei BMW, sucht man vergebens. Der Vierzylinder kann eben nicht die Musik des Sechsers nachahmen. Ein nicht zu behebender Nachteil der Downsizeing Strategie. Es bleibt der einzige in diesem Antriebsverbund, denn alle anderen Anforderungen, bis hin zum niedrigen Verbrauch und geringen Unterhaltskosten erfüllt der Motor perfekt. Ein Umstand der auch für das Getriebe gilt. Eine mit dem Fahrdynamikschalter beeinflussbare Schaltstrategie sorgt stets für die richtige Gangwahl und wünscht der Fahrer einen schnellen Wechsel, erfüllt der Automat auch diesen Wunsch. Dazu passt, dass sich Fahrwerk und Lenkung ebenfalls an die Launen des Fahrers anpassen und mal sportlich dynamisch, mal leger relaxt daherkommen. So gerüstet macht das neue Cabriolet in allen Lebenslagen eine gute Figur. Gönnt sein Besitzer ihm dann noch ein paar Nettigkeiten aus der prallen Optionsliste, wird der offene Zweier zwar genauso teuer wie das Vierer Cabriolet, er transportiert allerdings deutlich mehr Lebensfreude. Und das ist es ja, worauf es bei einem Cabrio ankommt.
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Fazit

Das neue Zweier Cabriolet ist rundum gelungen. Mit dem 245 PS Motor ist es zudem bestens motorisiert, wenngleich das beim Cabriolet wichtige Sounderlebnis fehlt. Wer dieses unbedingt braucht, für den empfiehlt sich das Topmodell 235i, für dessen Mehrpreis sich allerdings auch reichlich Ausstattung zum Vierzylinder ordern lässt. Doch das bleibt jedem selbst überlassen.

Technische Daten BMW 228i Cabriolet

Viersitziges Cabriolet
Länge/Breite/Höhe (m) 4,43/1,77/1,41
Radstand (m) 2,69
Kofferraumvolumen 280 bis 335 l
Wendekreis 10,90 m
Leergewicht 1.610 kg
max. Zuladung 440 kg
Tankinhalt 52 l
Motor 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder-Benziner mit 180 kW/245 PS bei 5 000 bis 6 500/min, 8-Gang-Automatikgetriebe
max. Drehmoment 350 Nm bei 1.250 bis 4.800/min
0-100 km/h 6,0 s.
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Verbrauch 6,6 l Super auf 100 km
CO2-Emission 154 g/km
Preis 41.650 Euro

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