Erste Harley Days 2009 in Berlin – der Mythos zieht in die Hauptstadt
Erste Harley Days 2009 in Berlin – der Mythos zieht in die Hauptstadt Bilder

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Harley Davidson: Für die einen das Größte, was es gibt - für die anderen viel Chrom, nichts dahinter! Bilder

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Zum ersten mal ziehen die Harley Days in die deutsche Hauptstadt - Neben Benzingesprächen und vielen Maschinen lockt ein reichhaltiges Programm mit Sicherheit zahlreiche Besucher. Bilder

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Für auto.de: Max Zaczek

Für viele Biker ist sie die Erfüllung
eines Traums – sie ist ein Mythos, eine Legende, sie bedeutet
Freiheit: eine Harley Davidson. Was das Liebhaberstück zu dem
Freiheitssymbol für die breite Anhängerschaft macht, bleibt vielen
wiederum ein Rätsel. Für alle Harley-Fans gibt es aber in diesem
Jahr genau die richtige Veranstaltung: die 1. Berlin Harley Days
2009.

Berlin feiert im Takt der Motoren

Zwar gibt es in Deutschland schon große
Harley Davidson Veranstaltungen, aber die Hauptstadt hat davon
bislang wenig mitbekommen. Das soll sich in diesem Jahr endlich
ändern! Vom 31. Juli bis 02. August wird der „Puls Berlins im Takt
des Harley-Davidson-V-Twins schlagen“, wenn es nach den
Veranstaltern geht. Über 100 000 Zuschauer und Motorradbegeisterte
werden erwartet, die sich auf „Benzingespräche“, jede Menge Harleys
und ein ausgeklügeltes Programm freuen dürfen. Von Livemusik über
eine Stunt- bis hin zur Custombike-Show wird den Zweiradfreunden
alles geboten. [foto id=“69812″ size=“small“ position=“right“]Das Highlight stellt jedoch die große Harley Davidson
Parade Parade dar, die – wie sollte es anders sein – an allen
Berliner Sehenswürdigkeiten vorbeiführt und den Verkehr dadurch für
kurze Zeit lahm legen wird.

Der Mythos Freiheit

Heutzutage bedeutet Harley fahren für
die meisten pure Freiheit. Das kommt nicht von ungefähr. Durch den
Film „Easy Rider“ von 1969 mit Dennis Hopper und Peter Fonda
wurde die Marke zum Mythos und erlangte Kultstatus. In dem Streifen
ziehen die beiden vollbärtigen Protagonisten auf ihren „gechoppten“
Harleys einmal quer durch die USA von Los Angelas nach New Orleans.
Der Begriff ‚to chop’ kommt aus dem englischen und heißt soviel
wie „abhacken“ oder „abschneiden“. Dadurch ist auch die
Motorradart „Chopper“ entstanden, weil die ersten Besitzer ihre
Maschinen auseinanderbauten und mit viel längerer Lenkgabel und
völlig anderer Sitzposition wieder zusammensetzten. Auf der Suche
nach der kompletten Freiheit im Zeichen der revolutionären Stimmung
Ende der 1960er Jahre können sich viele mit den Hauptfiguren
identifizieren. Für sie bleibt – obwohl Hopper und Fonda letztlich
scheitern – das Cruisen durch die USA auf einer Harley Davidson der
Inbegriff von Freiheit, der im Film angespielte Song „Born to be
wild“ von Steppenwolf wird zur Hymne der Harley-Fans. [foto id=“69813″ size=“small“ position=“left“]Von Lehrern
über Politiker und Senatoren bis hin zu Bauarbeitern und Doktoren
sind diesem Mythos Leute aus jeder gesellschaftlichen Gruppe
verfallen. Allerdings bleibt festzuhalten, dass das
Durchschnittsalter der Harley-Besitzer so hoch ist, dass die meisten
den Film noch im Kino gesehen oder „Born to be wild“ auf
Schallplatte gehört haben.

Erst Nutz-, später Traumfahrzeug

Als William S. Harley und Arthur
Davidson 1903 ihr erstes Motorrad mit einem Zylinder bauten, legten
sie den Grundstein für die größte Erfolgsstory der
Motorradgeschichte. Erst 1907 ließen sie sich in Milwaukee/Wisconsin
nieder, wo die Firma bis heute ihren Stammsitz hat. Anfangs baute
Harley-Davidson vor allem robuste und qualitativ hochwertige
Motorräder für die Polizei, das Militär oder die Post. Erst 1909,
als Harley den ersten Zweizylinder im 45-Grad-Winkel baute, begann
auch die breite Öffentlichkeit sich für die Marke zu interessieren.
Spätestens nach „Easy Rider“ ist eine Harley-Davidson Mythos
behaftet und aus der Zweiradwelt nicht mehr wegzudenken.

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