Fiat Tipo

Fahrbericht Fiat Tipo: Comeback in der Kompaktklasse
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Nachdem sich bei Fiat in den vergangenen Jahren fast alles ausschließlich um den 500 und seine Derivate gedreht hat, kehrt die Marke nun wieder ins Kompaktsegment zurück. Das mit dem türkischen Partner Tofas entwickelte Modell soll für Zweckmäßigkeit im Alltag zu einem günstigen Preis stehen, ohne groß Verzicht üben zu müssen.

„An den Namen – und vor allem seine Schreibweise – wird man sich wohl erst noch gewöhnen müssen.“ Das hatten wir geschrieben, als vor einem Jahr auf der Autoshow in Istanbul der Ægea vorgestellt wurde. Fiat sah es wohl ähnlich und taufte das Modell für Europa in Tipo um. Die gleichnamige Baureihe war 1989 „Auto des Jahres“. Ganz so weit wird es die neue Generation sicher nicht bringen, aber das Konzept ist durchaus stimmig.

Nun  rollt der Tipo durch Deutschland – eher unauffällig, denn zur Markteinführung startete Fiat mit dem Stufenheck. Die klassische Limousinenform ist hierzulande wenig begehrt. Anderswo ist das anderes, und so hat Fiat in der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten, Asien) in weniger als einem halben Jahr bereits über 35.000 Tipo verkauft, vor allem in seinem Produktionsland Türkei. Nun folgt der für den deutschen Markt wichtige Fünftürer, im dritten Quartal komplettiert der Kombi das Trio.

Mit 13.990 Euro bildet der Viertürer den Einstieg in die neue Modellreihe

Der aus unserer Sicht formal gelungenste Vertreter der Tipo-Familie bringt stolze 520 Liter Kofferraumvolumen mit, das sind bei voller Bestuhlung nur 30 Liter weniger als beim Kombi. Die 440 Liter des Fünftürers gehören ebenfalls zu den Spitzenwerten in der Kompaktklasse, wenngleich für diesen Wert nicht zuletzt die relativ hoch liegende Fensterlinie verantwortlich ist und nach dem Umklappen der Rückenlehnen eine Stufe bleibt.

Auch die übrigen Innenraummaße liegen über dem Durchschnitt im Segment. Das gilt besonders für den Fond, wo bis zu 93 Zentimeter Knieraum geboten werden. Lediglich die wegen der Airbags leicht nach innen gewölbten Dachholme schränken die Kopffreiheit größerer Mitfahrer seitlich ein wenig ein. So glänzt der Kombi mit einer maximalen Laderaumlänge von 1,80 Meter. Er punktet auch mit einigen cleveren Details.

Der Zwischenboden des Gepäckabteils kann im 40-Grad-Winkel aufgestellt werden, und das Abdeckungsrollo kann ebenfalls auf halbem Wege fixiert sowie im Unterfach verstaut werden. Die Wände der beiden hinteren Seitenfächer können herausgenommen werden, um bei Bedarf den Laderaum an dieser Stelle noch etwas zu verbreitern.

Motoren im Fiat Tipo

Als Antriebe stehen die bekannten Benziner und Turbodiesel mit jeweils 70 kW / 95 PS und 88 kW / 120 PS mit Hubräumen zwischen 1,3 und 1,6 Litern zur Wahl. Ein 81 kW / 110 PS starker Benziner mit Automatik rundet die Antriebspalette im Laufe des Jahres ab. Auch eine spezielle Ecoversion mit einem Normverbrauch von 3,4 Litern je 100 Kilometer ist in Arbeit. Ansonsten liegen die Laborwerte zwischen 3,7 und 6,0 Litern.

Uns stand für die erste Ausfahrt nur der größere Diesel zur Verfügung, der aber auf jeden Fall eine Empfehlung ist und mit seiner Effizienzklasse A+ in der ersten Liga spielt. Auch wenn er oben herum etwas zäh wirkt, sorgen die 320 Newtonmeter Drehmoment ab 1.750 Umdrehungen für flotten Schub von unten heraus. Der Tipo ist dabei sehr gut gedämmt. Oft drängen sich nur die Abrollgeräusche der Reifen in den Vordergrund. Die Dämpfung ist eher sportlich straff. Die Lenkung arbeitet leichtgängig, aber sehr präzise. Gleiches gilt für den Schalthebel.

Fiat setzt auf Klarheit

Die klare Struktur des Antriebangebots setzt sich in einer erfreulich übersichtlichen Preispolitik fort. Das Schrägheck ist 1.000 Euro teurer als der Viertürer, die drei Ausstattungslinien Pop, Easy und Lounge sind ebenfalls jeweils einen Tausender von einander entfernt, und der Preisunterschied zwischen Benziner und Diesel beträgt zweimal 1000 Euro, zwischen den beiden Leistungsstufen liegen jeweils 1.200 Euro. Wie teuer der Kombi wird, ist noch offen. Schön wäre es natürlich, Fiat behielte die 1000er-Schritte bei den Karosserieversionen bei.

Angesichts der unterdurchschnittlichen Verkaufspreise kann und will Fiat natürlich nicht gegen die Platzhirsche in der Golf-Klasse konkurrieren. Die Italiener sind aber überzeugt, dem Käufer mit einem Kompakten zum fast schon Kleinwagenpreis einen attraktiven Gegenwert bieten zu können. So gewann der Neue die Auszeichnung „Best Buy Car of Europe 2016“ der „Autobest“-Jury.

Das Ambiente ist schlicht, aber ansprechend

Die beiden schnörkellosen Rundinstrumente mit dem Bordcomputer dazwischen sind leicht schräg nach vorn geneigt und zeichnen sich durch große Ziffern aus. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so ausschaut, ist das obere Armaturenbrett unterschäumt. Nur in den hinteren oder unteren Ecken des Innenraums lässt sich sparsamerer Materialeinsatz ertasten.

Die Einstiegsversion Pop, die es nur für die beiden 95-PS-Basismotorisierungen gibt, bringt unter anderem eine Klimaanlage, ein Radio mit USB- und Aux-Anschlüssen, einen höhenverstellbaren Fahrersitz, geteilt umklappbare Rücksitze und eine Berganfahrhilfe sowie elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel mit. Die mittlere Linie Easy hat das Uconnect-Radiosystem mit Fünf-Zoll-Touchscreen, Audiostreaming und Bluetooth, Lederlenkrad mit Multifunktionstasten, Lederschaltknauf und elektrische Fensterheber auch hinten.

Ausstattung

Der Tipo Lounge bietet ein noch einmal größeres Touchscreen-Display (sieben Zoll), eine Geschwindigkeitsregelanlage, Abbiegelicht, Licht- und Regensensor, eine Mittelarmlehne und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik. Für 1250 Euro kann das Topmodell noch mit Tom-Tom-Navigationssystem und digitalem DAB-Audioempfang, Rückfahrkamera mit dynamischen Führungslinien, hinteren Parksensoren und einer elektrischen Lordosenstütze aufgerüstet werden.

Auch für die beiden anderen Ausstattungslinien stehen eine Reihe von Zusatzpaketen zur Wahl, mit denen sich das Fahrzeug der nächst höheren Versionen annähert. Dann ist es allerdings nicht mehr ganz so einfach mit der Preisrechnerei.

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