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Fahrbericht Ford Focus RS: Zwischen Volldampf und Vernunft

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Wer einen haben will, der muss sich beeilen. Ursprünglich waren nur 1200 Fahrzeuge für Deutschland vorgesehen, nun legte Ford noch einmal die definitiv letzten 400 Stück nach. Die Rede ist vom Focus RS, dem schnellsten Serien-Fronttriebler der Welt für nicht einmal 36 000 Euro und der sich sogar über die Ford-Flatrate finanzieren lässt.

Klischees

Der Ford Focus RS ist in den drei Lackierungen „Frost-Weiß“, „Indianapolis-Blau-Metallic“ sowie in der Aufsehen erregenden RS-Exklusiv-Farbe „Ultimate-Green-Metallic“ verfügbar. Und in dieser Farbe war auch unser Testwagen lackiert. Er fiel eines Sonntags [foto id=“124557″ size=“small“ position=“right“]frühmorgens auch der Polizei auf, die ihn zwecks allgemeiner Verkehrskontrolle stoppte und sicher einen jungen Heißsporn hinter dem Lenkrad vermutete. Anscheinend sind Klischees einfach dazu da, um bedient zu werden.

Mitten in der Pubertät

Und oberflächlich betrachtet könnte man beim Ford Focus RS schon der Meinung sein, dass sich dieser mitten in der Pubertät befindet. Er trägt äußerlich stark auf und produziert hechelnd Töne aus seinem Turbolader, die manchem Sportwagen gut zu Gesicht stehen würden. Es lässt sich aber auch sanft über Landstraßen cruisen mit dem RS, der dann sogar weniger als 8 Liter Super in seinen fünf Zylinder verbrennt. Wenn er aber dann von der Leine gelassen wird, liegen Beschleunigungswerte an, die den RS in 5,9 Sekunden von nun auf 100 km/h katapultieren. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Ford mit stolzen 263 km/h an.

Wahre Tugend

Kein Wunder. Ist es doch ein Drehmoment von 440 Nm, die bei unvorsichtigem Gas geben die Vorderräder in schwarzem Rauch aufgehen lassen. So ist Vernunft die einzig wahre Tugend, die einem würdig hinter dem Volant sitzen lassen sollte. [foto id=“124558″ size=“small“ position=“left“]Denn die Kraft des RS ist nur dann sinnvoll beherrschbar, wenn Lenker oder Lenkerin viel Erfahrung und Weitsicht besitzen. Und auch schon deswegen sollte die deutsche Polizei nicht jedem Klischee hinterherlaufen.

Innenleben

Innen erinnert der RS im Gegensatz zu seinem martialischen Äußeren, dass von einem riesigen Heckspoiler, Diffusor und weiteren sportlichen Applikationen gezeichnet ist, bis auf wenige Maßnahmen dem normalen Focus, Wären da nicht die wunderbar Halt gebenden Recaroschalen, die logischerweise mit den notwendigen Aussparungen für Sechspunkt-Gurte versehen sind. Und die Zusatzinstrumente, die mittig auf das Armaturenbrett gepflanzt sind und Auskunft über Ladedruck, Öldruck und Öltemperatur erteilen.

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Fahrwerk

Unter dem heißen Blechkleid steckt ein knallhartes Fahrwerk, dass jedoch genügend Spiel für sanftes Abrollen bietet. Und doch alles wegsteckt, was die 224 kW / 305 PS dem knapp 1,5 Tonnen schwerem RS abfordern. Sportfedern und –dämpfer, [foto id=“124560″ size=“small“ position=“right“]ein verstärkter Stabilisator und eine 40 Millimeter breitere Spur tun ein übriges um die 19 Zoll großen Aluräder mit 235-Reifen in dieser zu halten.

Fazit

Es ist einfach ein – pardon für den pubertäten Jargon – richtig geiles Auto. Frech und vorlaut, so herrlich unvernünftig, vor allem, wenn man die Sau rauslässt und dann die Tankuhr ähnlich schnell nach unten wandert, wie der Drehzahlmesser und Tacho nach oben. So lässt sich der RS bei permanenten Beschleunigungsorgien das Super richtig schmecken. Genügsam zeigt er sich beim Cruisen und so ist es wieder an der Vernunft, im richtigen Moment die Zügel anzulegen.

 


Datenblatt: Ford Focus RS
  

Länge x Breite x Höhe (m): 4,40 x 1,84 x 1,50
Motor: Fünfzylinder-Turbo-Benziner, 2521 ccm
Leistung: 224 kW / 305 PS bei 6500 U/min
Max. Drehmoment: 440 Nm bei 2300 – 4500 U/min
Leergewicht/Zuladung: 1484 kg/376 kg
Kofferraum: 396 – 1258 Liter
Reifen: 235/35 R15
Verbrauch (nach EU-Norm): Durchschnitt 9,4 Liter
Emissionen: 225 g CO2/km (Euro 4)
Höchstgeschwindigkeit: 263 km/h
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 5,9 Sekunden
Basispreis: 35 900 Euro

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