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Fahrbericht Ford Transit: Variantenreiches Allzweckfahrzeug
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Bei Transporter denken viele Menschen direkt an den Ford Transit. Zu Recht, denn der mittlerweile in der sechsten Generation angelangte Lastesel ist immer noch einer der beliebtesten Transporter in Deutschland. Mittels verschiedener Aufbauten, unterschiedlichen Radständen und Dachhöhen sind über 60 Konfigurationen möglich.

Zudem ist der Transit das einzige Nutzfahrzeug, das wahlweise als Fronttriebler oder Hecktriebler oder Allrader bestellt werden kann. Für Handwerksbetriebe unterschiedlichster Art ist die Kastenversion mit einem mittelhohen Dach, langem Radstand von 3,75 Metern und einer Ladelänge von 3,40 Metern das perfekte Allzweckfahrzeug. Vier Europaletten passen hintereinander in den Laderaum, dessen Volumen bis zu 11,6 Kubikmeter beträgt.

Die Nutzlast des Hecktrieblers liegt bei 1 573 Kilogramm. Bis zu 180 Grad lässt sich die Doppelflügelhecktür des Transporters öffnen. Zusammen mit der seitlichen Schiebetür auf der Beifahrerseite und der niedrigen Ladekante ermöglicht das ein problemfreies Be- und Entladen. Mit den Verzurrösen, die auf Wunsch ohne Aufpreis geordert werden können, lässt sich das Ladegut sicher befestigen. Praktisch und dennoch recht [foto id=“90358″ size=“small“ position=“right“]komfortabel ist der Arbeitsplatz des Fahrers: Das Cockpit verfügt über ein zentrales Ablagefach auf dem Armaturenträger für ein DIN A4-Ringbuch oder -Klemmbrett, ein offenes Staufach auf der Beifahrerseite sowie ein Handschuhfach mit Hängevorrichtung für DIN-A4-Ordner.

Zudem gibt es einen 12-Volt-Anschluss sowie zwei Zwei-Liter-Flaschenhalter. Die Beifahrerbank bietet Platz für zwei Begleiter. Der 3,2-Liter-Dieselmotor mit fünf Zylindern zeichnet sich mit seiner Leistung von 147 kW/200 PS und einem maximalen Drehmoment von 470 Nm ab 1 700 U/min durch Sprintstärke und Zugkraft in nahezu allen Beladungszuständen aus, Laufkultur inklusive. Die kurzen Schaltwege der in die Armaturentafel integrierten Sechsgangschaltung, die leichtgängige Lenkung sowie das straff, aber nicht zu hart abgestimmte [foto id=“90359″ size=“small“ position=“left“]Fahrwerk und die schalldämmende Trennwand zum Laderaum machen den Fahrersitz zu einem angenehmen Arbeitsplatz.

Nur die erhöhte Sitzposition, die Länge des Fahrzeugs von 5,68 Metern und der für Pkw-Fahrer typische Blick in den aufgrund des geschlossenen Hecks fehlenden Innenspiegel erinnern daran, dass man ein Nutzfahrzeug bewegt. Der Wendekreis fällt mit 13,30 Metern erstaunlich klein aus. Der Hecktriebler mit dem starken Dieselfünfzylinder ist ab 34 825 Euro ohne Mehrwertsteuer erhältlich.

Der Verbrauch liegt mit durchschnittlich elf Liter Diesel auf 100 Kilometern angesichts der Leistungsdaten in einem vertretbaren Rahmen. An Beiträgen für die Haftpflichtversicherung werden für das Euro 4-Fahrzeug bei der AXA 1 457 Euro fällig. Einen Partikelfilter gibt es gegen 600 Euro Aufpreis. Für die Sicherheit an Bord sorgt serienmäßig ESP samt Berganfahrassistent sowie Tagfahrlicht, aber nur ein Fahrer-Airbag. Den Luftsack für den [foto id=“90360″ size=“small“ position=“right“]Beifahrer gibt es optional für 200 Euro.

Fazit

Trotz dieses kleinen Mankos ist der Ford Transit eine gelungene Mischung aus Laderaumvolumen, Funktionalität und Zuverlässigkeit und wohl einer der angenehmsten Arbeitsplätze in der Szene.

Bewertung

+ gute Serienausstattung,
+ Handlichkeit

– relativ hoher Preis,
– Beifahrer-Airbag, Partikelfilter nur optional

Tehnische Daten Ford Transit

Transporter mit 3,2-Liter-TDCi-Motor,
max. Leistung 147 kW/200 PS Leistung,
max. Drehmoment 470 Nm ab 1 700 U/min,

Sechsgangschaltung, Heckantrieb, mittelhohes Dach.

Maße
Länge/Breite/Höhe/Radstand: 5,68 m/1,97 m/2,40 m/3,75 m,
Ladelänge 3,40 m,
Wendekreis 13,30 m,

Nutzlast 1 573 kg,
zul. Gesamtgewicht 3 500 kg,
gebremste Anhängelast 2 800 kg,

Verbrauch: 11 l/100 km,
Euro 4, Beiträge bei der AXA-Versicherung: KH 1 457 Euro (SF 1), VK 1 173 Euro (SF 1, 300/150 Euro SB), TK 184 Euro (150 Euro SB);

Preis ab 34 825 Euro.

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