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Fahrbericht Honda CR-Z: Sparsamer Sportler
Fahrbericht Honda CR-Z: Sparsamer Sportler Bilder

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Honda Insight (2000). Bilder

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Honda hat einst mit kleinen Sportwagen in den 1960er Jahren die ersten Schritte auf dem europäischen Markt unternommen. Der letzte Vertreter dieser Art war für viele Fans der CRX. Er blieb lange ohne Nachfolger. Das ist mit dem CR-Z anders geworden. Den dynamisch gezeichneten Kompaktsportler unterscheidet jedoch ein wesentliches Detail von der Konkurrenz: der Hybridantrieb. Ein ähnliches Konzept zeigte Honda schon ein Mal vor zwölf Jahren mit dem ersten Insight. Der tropfenförmige Zweisitzer fand damals aber nur in wenigen Exemplaren den Weg auf die Straße.

Alles, was ein Sportwagen braucht

Es ist klar, dass mit 114 Benzin-PS (84 kW) keine Bäume ausgerissen werden können, wenn der unterstützende E-Motor sich mit 10 kW / 14 PS ebenfalls recht bescheiden gibt. [foto id=“344208″ size=“small“ position=“left“]Der hebt die Fahrleistungen des 1,5-Liter-Motors auf 1,8-Liter-Niveau bei moderatem Verbrauch. Dennoch hat der CR-Z alles, was ein Sportwagen braucht. Da ist erst ein Mal die dynamische Karosserie mit der betont breit wirkenden Front und dem nach hinten schmal zulaufenden Heck mit breit ausgestellten Radkästen. Die zweigeteilte Heckscheibe mit dem flachen oberen Teil erinnert unwillkürlich an den CRX und den ersten Insight von 1999. Sie sieht schick aus, ist aber unpraktisch. Sie verschmutzt schnell, ohne dass es einen Heckwischer gibt, und der dicke Karosseriebalken in der Mitte schränkt die Sicht nach hinten ebenfalls erheblich ein. Auf den Blick in die Seiten- ist da mehr Verlass als auf den Rückspiegel.

Der sportliche Auftritt setzt sich beim Fahren fort

Der Honda CR-Z bietet eine gute Traktion und spricht spontan auf Gasbefehle an. Bereits ab 1200 Umdrehungen in der Minute liegt spürbar Kraft an. Die Schaltempfehlung mahnt dann auch schon bei 1500 Umdrehungen zum Gangwechsel, wenn das maximale Drehmoment bereits langsam wieder abflacht. So darf etwas über 50 km/h der sechste Gang eingelegt werden. Ab 2500 U/min wird der drehfreudige Motor dann nochmals munterer. Wer das sportliche Potenzial des CR-Z aber wirklich auskosten möchte, muss den Bereich zwischen 4000 und 5000 Touren nutzen – was natürlich die Sparbemühungen wieder zunichte macht. Seine Höchstleistung erreicht das Triebwerk erst jenseits der 6000 [foto id=“344209″ size=“small“ position=“left“]Umdrehungen. In höheren Drehzahlregionen gibt sich der CR-Z dann auch akustisch recht sportlich. Die Lenkung ist sehr direkt ausgelegt, die Schaltwege sind kurz und knackig, die körperbetonten Sitze bieten guten Seitenhalt.

Fahrprogramme

Der kleine Honda verfügt über drei Fahrprogramme. Gestartet wird immer im Normal-Modus. Merkbar wird Leistung im „Eco“-Betrieb gekappt, bleibt aber für den Alltag noch ausreichend. Die wichtigsten Informationen für den Fahrer liegen zentral im Blickfeld. In der Mitte des großen analogen Drehzahlmessers liegt die digitale Geschwindigkeitsanzeige. Zwischen beiden liegt ein Ring, dessen Farbe auf Anhieb signalisiert, ob der Honda gerade halbwegs effizient bewegt wird oder nicht. Beim Beschleunigen wechselt die Anzeige von Grün auf Blau. Rot ist dem Sport-Modus vorbehalten und dort [foto id=“344210″ size=“small“ position=“left“]folgerichtig auch die einzige Farbe, denn wirklich Kraftstoff sparen lässt sich eben nur im Öko-Programm.

Start-Stopp-Automatik

Großes Lob verdient die Start-Stopp-Automatik. Sie arbeitet selbst bei minus 10 Grad und laufender Heizung noch klaglos. Zudem schaltet sich der Motor beim Auskuppeln und Ausrollen bereits schon bei Geschwindigkeiten deutlich über 10 km/h ab. Davon können sich andere Hersteller noch eine dicke Scheibe abschneiden.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Video – Honda CR-Z Trailer; Raumkonzept; Eine ordentliche Portion Fahrspaß;

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Video: Honda CR-Z – Trailer

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Raumkonzept

Der CR-Z ist als 2+2-Sitzer konzipiert, wobei die fehlenden Kopfstützen hinten schon deutlich machen, dass im Fond nicht unbedingt jemand länger mitfahren sollte. Dafür lässt sich die ungeteilte Rückenlehne schnell umklappen und schafft eine ebene Ladefläche für alle, denen die 225 Liter Kofferraumvolumen nicht reichen. Doch allzu viel Gepäck darf ohnehin [foto id=“344211″ size=“small“ position=“left“]nicht mit, denn der CR-Z hat wie viele Hybridfahrzeuge nur eine recht bescheidene Zuladungskapazität. Sie beträgt in seinem Fall 275 Kilogramm.

Eine ordentliche Portion Fahrspaß

Trotz der doch recht beschiedenen Motorleistung bietet der immerhin 200 km/h schnelle Honda CR-Z eine ordentliche Portion Fahrspaß, an der der unauffällig arbeitende Elektromotor seinen Anteil hat. Mit Teilverbräuchen zwischen 6,5 und 7,0 Litern im Schnitt erwies sich der sportliche Hybrid bei uns zwar nicht ganz so sparsam wie versprochen, der Wert darf angesichts des Gebotenen aber durchaus als gut bewertet werden. Und wer den Spar- dem Sporteffekt vorzieht, der dürfte auch mit deutlich weniger Kraftstoff auskommen.

Datenblatt: Honda CR-Z
Länge x Breite x Höhe (m): 4,08 x 1,74 x 1,40
   
Motor: Vierzylinder-Benziner, 1497 ccm
Leistung: 84 kW / 114 PS bei 6100 U/min
Maximales Drehmoment: 145 Nm bei 4800 U/min
Elektromotor-Leistung: 10 kW / 14 PS
Drehmoment: 78,4 Nm bei 1000 U/min
Systemleistung: 100 kW / 124 PS bei 6100 U/min
Max. Drehmoment (kombiniert): 174 Nm bei 1000 – 1500 U/min
Durchschnittsverbrauch (nach EU-Norm): 5,0 Liter
CO2-Emission: 117 g/km (Euro 5)
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 9,9 Sekunden
   
Leergewicht / Zuladung: 1245 kg / 275 kg
Kofferrauminhalt: 225 – 595 Liter
   
Basispreis: 21 990 Euro

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