Fahrbericht Kawasaki Ninja 250R: Günstige Einstiegssportlerin
Fahrbericht Kawasaki Ninja 250R: Günstige Einstiegssportlerin Bilder

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Die zierliche Ninja 250R von Kawasaki ist nicht zu unterschätzen. Mit ihr hat der japanische Motorradhersteller ein wendiges und Einsteiger freundliches Sportmotorrad auf die Räder gestellt. Unter der schicken Schale werkelt ein drehfreudiger Reihenzweizylinder mit moderaten Trinksitten, der den Beweis antritt, dass man auch mit 24 kW/33 PS jede Menge Fahrspaß haben kann. Der Einstieg in die sportliche Welt der Ninjas beginnt bei 4 345 Euro.

Bescheidenes Sportmotorrad

Kawasaki verblüffte die Szene bereits mit der ersten Ankündigung, ein wahrlich bescheidenes Sportmotorrad auf den Markt zu bringen. Letztlich aber war der Schritt mehr als überfällig, klafft doch zwischen den bekannten Straßenmaschinen der 125er-Klasse und den 600er-Supersportlern vom Schlage einer ZX-6R eine eklatante Lücke. Speziell Einsteiger würden zuweilen gern den Sprung in höhere Sportgefilde wagen, trauen sich aber nicht an die 91 kW/125 PS einer 600er heran. Die Ninja 250R ist allerdings mehr als ein Lückenfüller.

Ohne Stress und ohne Hektik

Unter der schmal geschnittenen Vollverkleidung im bekannten Ninja-Stil verrichtet ein flüssigkeitsgekühlter [foto id=“68218″ size=“small“ position=“left“]Reihenzweizylinder seine Arbeit, der bei 11 000 Umdrehungen 24 kW/33 PS leistet. Auch das maximale Drehmoment von 22 Nm bei 8 200 Touren liest sich scheinbar bescheiden. In der Praxis jedoch liefert der quirlige Viertakter seine Leistung über ein enorm breites Drehzahlband ab. So kann der sechste Gang bereits in der Tempo-30-Zone eingelegt werden. Nicht eben mächtig, aber doch stetig und tapfer kann die Ninja anschließend bis zur Endgeschwindigkeit von 160 km/h beschleunigen werden. Tempo 50 werden bei 3 600 U/min erreicht, Tempo 70 bei 4 900 und Tempo 100 bei 7 000 Touren – ohne Stress und ohne Hektik.

Eine erstaunliche Agilität

Zudem verblüfft die leer 169 Kilogramm wiegende Ninja mit einer spielerischen Handlichkeit. Bereits im Stand erinnert sie an ein Leichtkraftrad, und auch in den Kurven folgt sie willig dem kleinsten Lenkimpuls. Das stellt keinen Einsteiger vor Probleme, und auch erfahrene Biker lernen rasch die Talente des schmal bereiften Leichtgewichts kennen. Denn mit ihrem vorderen 110er-Pneu und dem 130 Millimeter breiten Hinterreifen legt die kleine Kawasaki eine erstaunliche Agilität an den Tag. [foto id=“68219″ size=“small“ position=“right“]Vor allem dann, wenn die Drehzahlgier des Paralleltwins geweckt wird, der mühelos in den bei 13 000 U/min beginnenden roten Bereich rennt. Erst weitere 1 000 Touren später verhindert die Elektronik den Exitus des Motors.

Eine große Reichweite

Die spielerische Sportlichkeit geht zum Glück nicht zu Lasten des Verbrauchs. Der liegt selbst nach gelegentlichen Drehzahlorgien bei zurückhaltenden vier Litern Superbenzin auf 100 Kilometern, so dass in Verbindung mit dem 17 Liter fassenden Tank Reichweiten von über 400 Kilometern möglich sind.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: ein angenehmer Ritt, ein kostengünstiges Bike; Fazit; Teststeno

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Ein angenehmer Ritt

Auch die Sitzposition bereitet auf solchen Strecken keine großen Probleme. Der hohe Lenker ermöglicht eine entspannt aufrechte Haltung, die auch groß gewachsenen Zeitgenossen einen angenehmen Ritt ermöglicht, der zusätzlich vom guten Windschutz profitiert. Einzig die Sitzbank könnte eine bessere Polsterung vertragen, und vom Langstrecken-untauglichen Soziuskomfort wollen wir jetzt auch nicht reden.

Ein kostengünstiges Bike für Einsteiger und Alltag

Die kleine Kawasaki ist eben kein Fernreisemotorrad, sondern ein kostengünstiges Einsteiger- und Alltags-Bike für den Weg zur Arbeit und die Sonntagstour – hier stören auch die fehlenden, dem günstigen Anschaffungspreis geschuldeten Details nicht. So rollt die Ninja nicht gerade auf Premium-Reifen aus dem Laden, während die beiden gut funktionierenden Bremsscheiben mittels eines blechernes Bremspedals bedient werden. [foto id=“68221″ size=“small“ position=“right“]Immerhin kommen Wave-Scheiben zum Einsatz. Und auch eine Tankanzeige sucht man vergebens, lediglich eine Warnleuchte zeigt den zu neige gehenden Spritvorrat an. Solche Details stören den harmonischen Gesamteindruck aber wenig.

Fazit

Im Gesamtbild betrachtet hat Kawasaki mit der kleinsten Ninja ein erfreulich vernünftiges Bike ins Programm gehievt, das eine neue, zeitgemäße Bescheidenheit in Sachen Unterhalt und Verbrauch nicht mit einem Mangel an Fahrspaß erkauft. Die 250R könnte damit sehr schnell von einem unterschätzten Sportbike für 4 345 Euro zu einem Trendsetter werden, der beweist, dass Vergnügen und Verantwortung sich keineswegs ausschließen.

Teststeno Kawasaki Ninja 250R

Sportmotorrad mit flüssigkeitsgekühlten Viertakt-Reihenzweizylinder, vier Ventile pro Zylinder, 249 ccm Hubraum, Leistung 24 kW/33 PS bei 11 000 U/min, max. Drehmoment 22 Nm bei 8 200 U/min, Höchstgeschwindigkeit 160 km/h, elektronische Einspritzung, Drei-Wege-Katalysator, Einstufung nach Euro-3-Norm, sechs Gänge, Sitzhöhe 79 Zentimeter, Tankinhalt 17 Liter, Leergewicht 169 Kilogramm, Zuladung 170 Kilogramm, Verbrauch vier Liter Superbenzin auf 100 Kilometer; Preis 4 345 Euro.

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